
In diesem Artikel:
- Gemeinde Ahorntal: Bürgermeister ist Florian Questel
- Stadt Auerbach: Bürgermeister ist Joachim Neuß
- Gemeinde Aufseß: Bürgermeister ist Alexander Schrüfer
- Stadt Bayreuth: Oberbürgermeister ist Thomas Ebersberger
- Stadt Betzenstein: Bürgermeister ist Claus Meyer
- Stadt Creußen: Martin Dannhäußer ist Bürgermeister
- Stadt Hollfeld: Hartmut Stern ist Bürgermeister
- Markt Königstein: Jörk Kaduk ist Bürgermeister
- Markt Neuhaus: Josef Springer ist Bürgermeister
- Stadt Pegnitz: Wolfgang Nierhoff ist Bürgermeister
- Marktgemeinde Plech: Karlheinz Escher ist Bürgermeister
- Gemeinde Plankenfels: Harald Wich ist Bürgermeister
- Stadt Pottenstein: Christian Weber ist Bürgermeister
- Markt Schnabelwaid, Hans-Walter Hofmann ist Bürgermeister
- Stadt Waischenfeld, Thomas Thiem ist Bürgermeister
- Landkreis Bayreuth: Florian Wiedemann ist Landrat
- Landkreis Amberg-Sulzbach: Richard Reisinger ist Landrat
- Landkreis Nürnberger Land: Armin Kroder ist Landrat
Kommunalwahl in Bayern, die Briefwahl ist schon in vollenm Gange: Wo tritt welches Stadtoberhaupt noch einmal? Welche Herausforderer gibt es für Gemeindechefs? Und wie viele Landratskandidaten gibt es? Hier gibt es den Überblick für den südlichen Landkreis Bayreuth und die angrenzenden Gebiete des Landkreises Amberg-Sulzbach (mit Auerbach und Königstein).
Gemeinde Ahorntal: Bürgermeister ist Florian Questel
Ahorntal, Florian Questel (Grüne): Bei der Wahl 2019 setzte sich der damals 38-jährige Florian Questel mit der großen Mehrheit der Wählerstimmen von 71,8 Prozent gegen Stephan Wickles (von der damals neu gegründeten Wahlgemeinschaft Ahorntal) durch. Questel wurde damit der erste grüne Bürgermeister in Oberfranken. In Ahorntal waren Ende 2018 alle drei Bürgermeister aus gesundheitlichen Gründen und wegen Querelen im Gemeinderat zurückgetreten. Auch 2026 möchte Florian Questel 2026 wieder antreten. Hier geht es zur Liste von Bündnis 90/Grünen und Bürger Zukunft Ahorntal.
Fest steht aber seit Mitte September, dass der gebürtige Gößweinsteiner Maximilian Sebald (CSU) gerne neuer Bürgermeister im Ahorntal werden würde. Hier geht es zur Liste der Gemeinderatskandidaten.
Hier geht es zur Liste der Christlichen Wählerunion (CWU) für den Gemeinderat.
Stadt Auerbach: Bürgermeister ist Joachim Neuß
Auerbach, Joachim Neuß (Freie Wähler vom Aufschwung Auerbach): Der Bürgermeister von Auerbach in der Oberpfalz hat schon Anfang 2025 erklärt, dass er weitermachen wolle. Die offizielle Nominierung folgte dann im Juli. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Eine Herausforderin steht schon seit Anfang März fest: Die CSU schickt die Vorsitzende der Auerbacher Frauenunion, Birgit Barth, ins Rennen um den Rathaussessel. 2020 kandidierte Barth das erste Mal erfolgreich für den Auerbacher Stadtrat und für den Kreistag. Bei der Kommunalwahl 2020 war unter anderem CSU-Mann Uwe Ditz gegen Joachim Neuß angetreten. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Und auch die SPD stellt erstmals seit 17 Jahren wieder einen Bürgermeisterkandidaten: Felix Müller will für die Genossen antreten, wie er Anfang Juni ankündigte, und hat ein Ziel vor Augen: „Mir reichen 50 Prozent plus eine Stimme, spätestens in der Stichwahl“. Zuletzt war Helmut Ott 2002 angetreten. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Für die Grünen tritt erneut Bernd Scheller als Bürgermeisterkandidat an. Im Fokus stehen nachhaltige Mobilität, verantwortungsvolle Stadtentwicklung, Klimaschutz und mehr Beteiligung junger Menschen.
Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten von CUU (Christliche Umland Union) und JAU (Junges Auerbacher Umland).
Gemeinde Aufseß: Bürgermeister ist Alexander Schrüfer
Aufseß, Alexander Schrüfer (WG Sachsendorf-Neuhaus): Der ehrenamtliche Bürgermeister von Aufseß in der Fränkischen Schweiz ist seit dem 1. Mai 2020 im Dienst. Er ist zudem aktiver Feuerwehrmann und Vorsitzender des Sportvereins SC Neuhaus. Vor seiner Zeit als Bürgermeister war er bereits sechs Jahre lang Gemeinderatsmitglied. Bei der Kommunalwahl 2026 tritt er ohne Gegenkandidat an.
Stadt Bayreuth: Oberbürgermeister ist Thomas Ebersberger
Bayreuth, Thomas Ebersberger (CSU): „Ich kann mir nicht vorstellen, einfach in den Ruhestand zu gehen“, sagte Ebersberger bereits im Juni 2024 als er bekannt gab, dass er erneut als Bayreuther OB-Kandidat antreten würde. Ziemlich genau ein Jahr später wurde er offiziell von seiner Partei nominiert. Wird er 2026 gewählt, ist das seine zweite Amtszeit.
Herausgefordert wird er unter anderem von Sabine Steininger: „Seit 16 Jahren befasse ich mich als Stadtratsmitglied mit den Entwicklungen in Bayreuth“, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat. Politisch fällt Steininger als pragmatisch-kritische Stimme auf. Im Ton ist sie meist sachlich, inhaltlich aber oft pointiert.
Maximilian Maul ist der AfD-Kandidat für das OB-Amt in Bayreuth. Eins seiner Ziele als OB sei das Ausrufen einer Sonderwirtschaftszone, um an besondere Abschreibungsmöglichkeiten zu kommen.
Die Bayreuther Gemeinschaft (BG) stellt die Weichen für die Kommunalwahl 2026 und gibt Anfang Juli ihren Kandidaten bekannt: Sie setzt auf Frank Hofmann, der kommunalpolitisch seit mehreren Jahren aktiv ist.
Die Partei Die Linke hat mit Jannick Metz ihren Kandidaten für den Wettkampf um das Amt des Oberbürgermeisters aufgestellt. Er studiert an der Universität Bayreuth, ist Vorsitzender des Kreisverbands Bayreuth und war schon bei der Bundestagswahl 2025 als Direktkandidat für seine Partei angetreten.
Mit Maximilian Maul (23) geht für die AfD ein junger OB-Kandidat ins Rennen. Er habe unter anderem die Infrastruktur im Blick, vor allem die ICE-Anbindung für Bayreuth. Ein Bürgerentscheid soll klären, ob die Bürger das überhaupt wollen.
Stadträtin Nina Hellbach (Frauenliste) tritt 2026 für Volt als OB-Kandidatin an. Noch sitzt sie für die Frauenliste im Stadtrat. Volt Deutschland hat in Bayreuth erstmals eine eigene Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. Für eone Zulassung hat es am Ende nicht gereicht: Nina Hellbach konnte nur 157 von 340 nötigen Stimmen auf sich vereinen.
Noch ist Andreas Zippel (SPD) stellvertretender Bürgermeister. Wenn es nach seiner Partei geht, soll sich das bei der Kommunalwahl 2026 ändern. Zippel habe tiefes Wissen, sei breit aufgestellt, „er ist kommunikativ und durchsetzungsstark“, sagt der Stadtverbands-Vorsitzende Professor Jörg Reutershan. Die offizielle Nominierung soll am 24. Oktober 2025 erfolgen.
Auch das Junge Bayreuth (JB) tritt mit einem eigenen Kandidaten an – nachdem Stefan Schuh bei der Wahl 2020 als OB-Kandidat angetreten war und dritter Bürgermeister geworden ist: Die Mitgliederversammlung der überparteilichen Wählervereinigung hat den 32-jährigen Fraktionsvorsitzenden, Christopher Süss, nominiert.
Mit der Unterstützung von Walter Wagner tritt Wolfgang Gruber („Die Unabhängigen“) bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 als Kandidat für das Oberbürgermeisteramt in Bayreuth an.
Stadt Betzenstein: Bürgermeister ist Claus Meyer
Betzenstein, Claus Meyer (FWG): Der amtierende Betzensteiner Bürgermeister bestätigt Mitte November auf Anfrage der Redaktion, dass er bei der kommenden Kommunalwahl noch einmal antreten möchte. Seit 2008 steht Meyer als ehrenamtlicher Bürgermeister an der Spitze der 3500-Seelen-Kommune in der Fränkischen Schweiz. Von Beruf ist er Ingenieur bei einer Nürnberger Fernmeldetechnikfirma. Ab 2026 soll das Bürgermeisteramt ein Hauptamt werden.
Hier geht es zur Liste der CSU-Stadtratskandidaten.
Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten der Freien Wähler.
Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten der Unabhängigen Bürger Betzenstein (UBB).
Stadt Creußen: Martin Dannhäußer ist Bürgermeister
Creußen, Martin Dannhäußer (ÜWG/FW): Erstrebt eine dritte Amtszeit als Bürgermeister von Creußen an. Während seiner bisherigen Wirkungszeit setzte er bedeutende Projekte um, darunter Kanalsanierungen sowie Investitionen in Kinderbetreuung und Bildung.
Gegen ihn tritt unter anderem Anne Stöcker-Schmaranz für die Lindenhardter Umlandliste (LUL) an. Sie ist bekannt für ihre Bestrebungen nach mehr Transparenz und Bürgernähe.
Weitere Kandidatin ist Claudia Stapelfeld. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende, die seit der Kommunalwahl 2020 im Creußener Stadtrat sitzt, erklärt ihre Kandidatur so: „Wir wollen Flagge zeigen und nicht in der Bedeutungslosigkeit untergehen, falls die AfD noch in Creußen antreten sollte.“ Hier geht es zur Liste der SPD für den Creußener Stadtrat.
Und auch ein Mann will gegen Dannhäußer antreten: Der 30-jährige Maximilian Raimund (CSU) ist Speditionskaufmann und zweifacher Vater und hat schon einige Ideen für den Fall, dass er die Bürgermeisterwahl in Creußen gewinnt.
Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten der Creußener Liste.
Stadt Hollfeld: Hartmut Stern ist Bürgermeister
Hollfeld, Hartmut Stern (Bürgerforum Hollfeld): Er hat bei der Kommunalwahl 2020 in einer engen Stichwahl mit nur sechs Stimmen Unterschied und 50,09 Prozent der Stimmen gegen Thorsten Roß das Rennen ums Hollfelder Bürgermeisteramt gewonnen. Vorgängerin im Amt war Karin Barwisch. Auch 2026 will Stern erneut antreten, wie er im November im Gespräch mit der Redaktion sagte.
Der Vorstand des CSU-Ortsverbandes Hollfeld hat Anfang Mai 2025 einstimmig Tobias Ott zur Wahl bei der Nominierungsversammlung für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Hollfeld empfohlen. Er sitzt seit fünf Jahren für die CSU im Stadtrat. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Knapp zwei Monate später, Anfang Juli, wird bekannt, dass auch Thorsten Roß von der Wahlgemeinschaft Hollfeld Land antreten möchte: Bei der Kommunalwahl 2020 ist er Hartmut Stern mit nur vier Stimmen Unterschied unterlegen. Jetzt unternimmt er den zweiten Anlauf, Bürgermeister von Hollfeld zu werden.
Hier geht es zu Liste der Freien Wähler Hollfeld Stadt und Land für den Stadtrat.
Hier geht es zu Liste der Heimatliste Hollfeld für den Stadtrat.
Markt Königstein: Jörk Kaduk ist Bürgermeister
Königstein: Jörk Kaduk (Freie Wähler): 2022 wählten ihn die Königsteiner ohne Gegenkandidaten zum Bürgermeister, nachdem Bernhard Köller (Freie Wähler) von seinem Amt zurückgetreten war. Kurz vor Köllers Rücktritt hatte der Marktrat beschlossen, dass das Bürgermeisteramt kein Ehrenamt, sondern ein Hauptamt, sein soll. 2026 wird in Königstein wieder gewählt und Kaduk kandidiert erneut.
Dieses Mal hat er einen Gegenkandidaten: Klaus Hafner vom CSU-Ortsverband tritt an. Er betont unter anderem die Notwendigkeit eines Kurswechsels in der Gemeinde aufgrund struktureller Probleme und unzufriedener Bürger.
Markt Neuhaus: Josef Springer ist Bürgermeister
Neuhaus a.d. Pegnitz, Josef Springer (CSU): „Zum Zeitpunkt der nächsten Kommunalwahl bin ich 18 Jahre Bürgermeister und dann 68 Jahre alt“, sagt Bürgermeister Josef Springer aus Neuhaus. „In dieser Lebensphase weiß man nie genau, wie sich der eigene Gesundheitszustand entwickelt. Persönlich ist mir die Entscheidung schwergefallen“, kommentiert er die Entscheidung, bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr anzutreten.
Seine Partei, der CSU-Ortsverband, hat Ende Mai schon einen Nachfolger ins Auge gefasst und Stephan Ertl als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2026 vorgeschlagen. Der 48-jährige geschäftsleitende Beamte, der eine Ausbildung zum Bäcker gemacht hatte und über zwölf Jahre Zeitsoldat war, ist Anfang August nominiert worden. Hier geht es zur Liste der Gemeinderatskandidaten.
Die Zustimmung der Mitgliederversammlung hat Reinhard Beyer für die Grünen erhalten. Er will als Neuhauser Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2026 antreten. Der gelernte Werkzeugmacher ist seit mehreren Jahren kommunalpolitisch aktiv und will die Sachpolitik in der Gemeinde voranbringen.
Florian Kastner von der Bürgergemeinschaft Neuhaus und Umgebung (BNU) ist Mitte Juli offiziell als Bürgermeisterkandidat nominiert worden. Sein Ziel sei es, die Gemeinde wieder zum Erblühen zu bringen, und einen lebenswerten Ort zu schaffen, in dem sich jeder wohlfühlt und in dem man gerne wohne. Neun Männer und fünf Frauen stellen sich zudem als Gemeinderäte der Wahl.
Stadt Pegnitz: Wolfgang Nierhoff ist Bürgermeister
Pegnitz, Wolfgang Nierhoff (PEG): „Trotz des schwierigen Starts mitten in der Corona-Pandemie haben wir viel erreicht. Entgegen allen Unkenrufen sind wir nicht pleitegegangen und haben viele wichtige Projekte begonnen oder bereits verwirklicht.“ Die Arbeit mache ihm nach wie vor großen Spaß und vor allem begeistere ihn das vorbildliche Teamwork im Rathaus und den zugehörigen Abteilungen. Der Bürgermeister sagt, er sei gesundheitlich fit und die Arbeit bereite ihm große Freude. „Das sind alles gute Gründe, um weiterzumachen“. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Als erster Gegenkandidat wirft Anfang Juli der SPD-Mann Peter Kraus seinen Hut in den Ring: Er ist in Nürnberg in einer typischen Arbeiter-Familie aufgewachsen und hatte schon früh Kontakte zur SPD. Seit 25 Jahren lebt er im Pegnitzer Ortsteil Bronn und ist inzwischen Beisitzer im SPD-Ortsverein. Ende Oktober folgte die offizielle Nominierung. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
CSU und FWG, bestehend aus Freier Wählergemeinschaft und Freien Wählern, haben für die Bürgermeisterwahl 2026 einen gemeinsamen Kandidaten: Sie nominieren gemeinsam Stefan Krieg als Bürgermeisterkandidaten. Im November 2023 war der 46-jährige Unternehmer für Helmut Dettenhöfer (CSU) in den Stadtrat nachgerückt. Hier geht es zur Liste der CSU-Stadtratskandidaten. Hier geht es zur Liste der FWG-Stadtratskandidaten.
Einen zweiten Versucht wagt Sandra Huber (Grüne): Bereits 2020 war die 50-Jährige als Bürgermeisterkandidatin angetreten, ist derzeit zweite Bürgermeisterin. Durch Termine und die Vertretung des Bürgermeisters fühle sie sich jetzt bereit, Stadtoberhaupt zu werden, weil sie mehr Erfahrung gesammelt hat. Seit 2014 ist sie Stadträtin, seit 2020 auch Kreisrätin. Mitte Oktober wurde sie nominiert (hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten).
Hier geht es zum Bericht der AfD, die 2026 erstmals für den Pegnitzer Stadtrat kandidiert.
Marktgemeinde Plech: Karlheinz Escher ist Bürgermeister
Plech, Karlheinz Escher (ÜWG): Der 68-Jährige ist seit 2002 Bürgermeister der Marktgemeinde Plech und war zuvor zwölf Jahre lang Marktrat. „Ich denke, das reicht“, erklärt Karlheinz Escher, warum er bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antritt. Zuerst hat die „Bürgermeisterpartei“ nach internen Unstimmigkeiten nur eine Liste für den Gemeinderat nominiert. Anfang Januar folgte die Nominierung des Gemeinderats Stefan Ditl als Bürgermeisterkandidat.
Erneut kandidiert die Marktgemeinderätin Heidi Gentsch (SPD) für das Amt der ehrenamtlichen Bürgermeisterin in Plech. Bei den Kommunalwahlen 2020 unterlag sie bei den Stichwahlen zwar Karlheinz Escher, erreichte aber bei den Wahlen zum Marktgemeinderat die meisten Stimmen. Hier geht es zur Liste der SPD für den Gemeinderat.
Peter Landmann (CSU) aus Bernheck kandidiert bei der Kommunalwahl für das Amt des Bürgermeisters. Der 63-Jährige sitzt seit 2020 für die CSU im Marktgemeinderat und konnte damals die meisten Stimmen auf der CSU- Liste auf sich vereinen. Hier geht es zur Liste der CSU für den Gemeinderat.
Und auch die Wählergemeinschaft Bernheck (WGB) schickt einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen: Werner Schlickerwar 2008 als Bürgermeisterkandidat angetreten und kann mit mehr als 40 Jahren Berufserfahrung im kommunalen Finanzwesen entsprechendes Wissen einbringen.
Hier geht es zur Liste der Wählervereinigung Ottenhof (WVO) für den Gemeinderat.
Gemeinde Plankenfels: Harald Wich ist Bürgermeister
Plankenfels, Harald Wich (CSU): In Plankenfels gibt es keine konkurrierenden Bewerberlisten für die Kommunalwahl, keine Konfrontation mit anderen politischen Gruppierungen – nur eine Einheitsliste, gemeinsam aufgestellt vom CSU-Ortsverband und der Wahlgemeinschaft. Und dies nach 2014 und 2020 zum dritten Mal in Folge. Einziger Bürgermeisterkandidat ist Amtsinhaber Harald Wich.
Stadt Pottenstein: Christian Weber ist Bürgermeister
Pottenstein, Christian Weber (Junge Liste): In Pottenstein steht 2026 keine Neuwahl des Bürgermeisters an, da im Februar 2024 erst neu gewählt worden war. Dabei behielt Christian Weber von der Jungen Liste mit 65,5 Prozent die Oberhand gegen Birgit Haberberger von der CSU. Grund für die außerplanmäßige Neuwahl war der Einzug des damaligen Bürgermeisters Stefan Frühbeißer (CWU-UWV) im Oktober 2023 in den Bayerischen Landtag. Stadtrat, Kreistag und Landrat werden aber auch 2026 in Pottenstein gewählt, nur eben nicht der Bürgermeister.
Hier geht es zur Stadtratsliste der Jungen Liste Pottenstein.
Hier geht es zur Stadtratsliste der FWG Pottenstein.
Hier geht es zur Stadtratsliste der Bürger Pottenstein und Umland (BPU).
Hier geht es zur Stadtratsliste der CSU.
Hier geht es zur Stadtratsliste der Bürgerunion.
Hier geht es zur Stadtratsliste der SPD.
Markt Schnabelwaid, Hans-Walter Hofmann ist Bürgermeister
Schnabelwaid, Hans-Walter Hofmann (CSU): Seit 2007 ist der Rechtsanwalt Bürgermeister in der Marktgemeinde, die zur Verwaltungsgemeinschaft Creußen gehört. Bei der Kommunalwahl 2026 tritt er nicht mehr an.
Stattdessen hebt seine Partei Dietmar Hemm auf den Schild für das Bürgermeisteramt.
Peter Krodel tritt für die FWG als Kandidat um das Bürgermeisteramt in Schnabelwaid an. Sollte er gewählt werden, will sich Krodel „für einen ehrlichen Umgang mit den VG-Beschäftigten auf Augenhöhe einsetzen“. Hier geht es zur Liste der Gemeinderatskandidaten.
Stadt Waischenfeld, Thomas Thiem ist Bürgermeister
Waischenfeld, Thomas Thiem (CSU): Er hatte sich bei der Bürgermeisterwahl 2020 eindeutig gegen seinen Mitbewerber Lothar Huß durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,6 Prozent. Auch am 8. März 2026 möchte er wieder antreten. Hier geht es zur Liste der Stadtratskandidaten.
Mit der UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) Waischenfeld gibt es eine neue Liste, die für den Stadtrat antritt. Jan Wolf und sein Team wollen Impulse in die Kommunalpolitik bringen. Die UWG plant, das Stadtgebiet ohne Altersbeschränkungen zu repräsentieren. Hier geht es zur Liste für den Stadtrat.
Der Bürgerblock Nankendorf (BBN) tritt mit zwei amtierenden Waischenfelder Stadträten bei der Stadtratswahl an.
Das Junge Waischenfeld hat ebenfalls eine Liste für die Stadtratswahl nominiert und will unter anderem Ansprechpartner für Kinder und junge Erwachsene in der Fränkischen Schweiz sein.
Die Kandidatenliste der Freien Wähler Waischenfeld führt Lothar Huß an, der 2020 noch als Bürgermeisterkandidat angetreten war.
Für den Bürgerblock Breitenlesau-Siegritzberg (BBS) gehen 16 Kandidaten in das Rennen um ein Stadtratsmandat in Waischenfeld.
Die Wählergemeinschaft Waischenfeld Land (WWL) will drei Sitze im Stadtrat von Waischenfeld verteidigen.
Die Wählergemeinschaft Löhlitz (WGL) geht mit Christoph Wolf und Stadtrat Jürgen Spessert an der Spitze in den Wahlkampf.
Hier gibt es Infos zur Kommunalwahl in Gößweinstein und Obertrubach, die bis zur Gebietsreform zum Landkreis Pegnitz gehört haben.
Landkreis Bayreuth: Florian Wiedemann ist Landrat
Landkreis Bayreuth, Florian Wiedemann (FWG): Bei der Landratswahl 2020 hat sich Florian Wiedemann in einer Stichwahl gegen Klaus Bauer (CSU) durchgesetzt. Das Bayreuther Landratsamt war bis dahin in der Hand der CSU. Anfang August hat seine Partei Wiedemann erneut das Vertrauen ausgesprochen. Hier geht er zur Liste der FWG-Kreistagskandidaten.
Bereits Anfang Mai 2025 hat die CSU einen Kandidaten nominiert: Der Jurist Lars Peetz tritt an, um den amtierenden Landrat Florian Wiedemann (Freie Wähler) herauszufordern. Er sagt: Die Streitigkeiten auf Ebene der Landkreisführung müssen ein Ende haben. Fest steht schon seit Ende Juli, dass er die Unterstützung der FWG Pegnitz erhalten wird. Hier geht es zur Liste der CSU-Kreistagskandidaten.
Der ehemalige Wiedemann-Unterstützer und FWG-Fraktionsvorsitzende Hans Hümmer aus dem Pegnitzer Ortsteil Trockau denkt an die Gründung einer neuen Liste für den Kreistag Bayreuth. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Hümmer ist zuversichtlich, eine Liste mit 20 bis 30 motiviert-kompetenten Kandidaten auf die Beine stellen zu können.
Für die SPD im Landkreis Bayreuth will sich Stephanie Hartmann-Erdal als Landratskandidatin bewerben. Die Nominierung der 49-jährigen Medienfachwirtin erfolgte Mitte Oktober. Als politische Schwerpunkte nennt sie unter anderem eine lebenswerte Zukunft mit erneuerbaren Energien, digitalem Ausbau, weniger Bürokratie, dafür aber mehr Nähe zu den Menschen, Pflege und Frauenrechte. Hier geht es zur Liste der Kreistagskandidaten.
Für die Partei Die Linke ist Anfang Juli Juliane Glaschke als Bayreuther Landratskandidatin nominiert worden. Die gelernte Hotelfachfrau ist seit Herbst 2024 Mitglied der Partei Die Linke und beginnt ab Oktober ein Lehramtsstudium in Bayreuth. Sie beschreibt sich als ambitioniert, entschlossen, als eine, die lieber für als gegen Dinge kämpft.
In den Reigen der Landratskandidaten reiht sich Mitte Juli auch der AfD-Mann Mario Schulze, Vorsitzender des Kreisverbands Bayreuth, ein: Er kritisierte die „miserable Haushaltsführung“ im Landkreis, wo trotz Konsolidierungswillen immer wieder Millionen-Projekte auf den Weg gebracht würden.
Die Kreis-Grünen haben sich einen Pegnitzer ausgesucht, der als Landratskandidat ins Rennen gehen soll: André Wermescher. Mit seiner Kandidatur will der 44-Jährige Verantwortung übernehmen und „selbst Teil der Lösung“ werden. Dabei treibt ihn auch die Pflicht gegenüber zukünftigen Generationen an. Hier geht es zur Liste der Kreistagskandidaten.
Für die Junge Liste Bayreuth (JL) treten 60 Kandidaten für den Kreistag Bayreuth an, darunter auch eine ganze Reihe amtierender Bürgermeister.
Sechs Pegnitzer stehen auf der Liste der Wählergemeinschaft Bayreuth Land (WG) für den Kreistag. Aber auch andere Menschen aus dem südlichen Landkreis Bayreuth kandidieren.
Alle Infos zur Kommunalwahl 2026 aus dem Landkreis Bayreuth gibt es hier.
Landkreis Amberg-Sulzbach: Richard Reisinger ist Landrat
Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger (CSU): Ins Amt gewählt wurde er erstmals bei der Kommunalwahl 2008. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er mit 74 Prozent zum Quotenkönig, im Oktober wurde er nominiert.
Ablösen würde ihn gerne Stefan Kroher aus Auerbach. Der Lehrer hat für die Freien Wähler seine Bereitschaft bekundet und ist auf der kommunalpolitischen Ebene kein Unbekannter. „Stefan Kroher steht für eine moderne, bürgernahe Politik“, hieß es bei seiner Vorstellung Ende Juni. Anfang Oktober wurde er offiziell nominiert. Hier geht es zur Kreistags-Liste.
Die ÖDP hat in den Sommerferien die Kreisrätin Marianne Badura aus Kirchenreinbach (Gemeinde Etzelwang) als Landratskandidatin nominiert. Sie sei eine Kämpferin, die niemals einfach nachgebe. Sie verstehe es aber auch, Menschen zusammenzubringen und verbinde die Region, statt sie zu spalten, hieß es bei der Nominierung. Hier geht es zur Liste für den Kreistag.
Mit Christine Meier-Freihart tritt erstmalig eine Kandidatin der AfD an. Die Partei hat bisher keinen Sitz im Kreistag Amberg-Sulzbach. Die aus Hirschbach stammende Vorsitzende des Kreisverbands Amberg-Sulzbach der AfD leitet das Büro ihrer Partei in Velburg bei Neumarkt.
Bündnis 90/Die Grünen nominierten Elli Wolf, die Kaminkehrerin aus Sulzbach-Rosenberg, die seit 2020 dem Kreistag angehört. Bei der Nominierungsversammlung ihrer Partei beschreibt sie sich als queeren Trans*Mensch aus einem nicht-akademischen Elternhaus mit Neurodivergenz. Ihr Ziel sei unter anderem, mehr junge Menschen und besonders mehr Frauen in den Kreistag zu bringen.
Michael Rischke (SPD) tritt bereits zum dritten Mal als Landratskandidat an. Dass der 63-Jährige aus Ursensollen der älteste Kandidat ist, sieht er nicht als Nachteil, sondern aufgrund seiner Erfahrung sogar als Vorteil. „Wir stehen zu unseren Krankenhäusern im Landkreis“, erklärte er als wichtigste Aufgabe des Landkreises bei seiner Nominierung.
Christian Neiswirth ist Kandidat von der Partei Die Linke. Der Verkehrskontrolleur aus Hahnbach kandidiert auch erstmalig für den Kreistag. Er ist nach eigenen Aussagen in der Region aufgewachsen und fest verwurzelt.
Hier geht es zur Kreistags-Liste der Jungen Union (JU) Amberg-Sulzbach.
Alle Infos zur Kommunalwahl 2026 aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es hier.
Landkreis Nürnberger Land: Armin Kroder ist Landrat
Nürnberger Land, Armin Kroder (FW): Der 2008 erstmals gewählte Landrat möchte sich um eine vierte Amtszeit bewerben, erklärte er im März. Im Sommer erfolgte dann die offizielle Nominierung.
Alle Infos zur Kommunalwahl 2026 aus dem Landkreis Nürnberger Land gibt es hier.
Der Artikel wurde im Mai 2025 erstmals veröffentlicht und wird immer wieder aktualisiert.









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