Auerbach - Bei der SPD-Nominierungsversammlung in Auerbach wurde Felix Müller einstimmig als Bürgermeisterkandidat bestätigt. Der 32-Jährige will ab 2026 das Rathaus leiten und setzt auf wirtschaftliche Entwicklung und mehr Lebensqualität.
16.10.2025 15:00 Uhr

Bei der Nominierungsversammlung der SPD konnte Vorsitzender Peter Danninger 41 stimmberechtigte Mitglieder, zahlreiche Gäste und Freunde des Ortsvereins sowie prominente Sozialdemokraten begrüßen – darunter den frisch gekürten Landratskandidaten Michael Rischke, den ehemaligen Bundestags- und Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl sowie den Kreistagsfraktionsvorsitzenden Winfried Franz.

Auch eine SPD-Delegation aus Pegnitz mit dem designierten Bürgermeisterkandidaten Peter Kraus wurde begrüßt, wie es in einer Mitteilung der Partei heißt. In der Eröffnungsrede erinnerte Danninger an das Jahr 2019: „Damals haben wir gesagt, dass wir 2026 wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten werden – heute machen wir dieses Versprechen wahr!“ Zum ersten Mal seit 2008 stellt die SPD wieder einen eigenen Bewerber: Felix Müller. Der 32-Jährige, geboren und aufgewachsen in Auerbach, ist in Stadt und Vereinsleben fest verwurzelt. Beruflich bringt er Fachwissen und wirtschaftliche Kompetenz mit, privat steht er für Bodenständigkeit und Gemeinschaftssinn. In seiner Bewerbungsrede bekannte sich Müller mit Leidenschaft zu seiner Heimatstadt und zu seiner Kandidatur: „Das ist eine Möglichkeit, die man vielleicht nur ein Mal im Leben bekommt, und ich sage aus voller Überzeugung ja zu dieser Kandidatur!“

Mehr Lebensqualität für junge Familien

Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Wir als Sozialdemokraten sind sozial unterwegs – mein Ziel ist es, den amtierenden Bürgermeister Jochen Neuß mit 63 Jahren in die Bürgermeisterpension zu schicken und ab 1. Mai 2026 das Zepter im Auerbacher Rathaus zu übernehmen.“ Inhaltlich machte Müller deutlich, worauf es ihm ankommt: wirtschaftliche Entwicklung und enger Austausch mit Unternehmen, Stärkung der Vereinslandschaft und ehrenamtlicher Strukturen, Reaktivierung des Leerstandsmanagements, mehr Lebensqualität für junge Familien und Einbindung der Ortsteile.

Mit großem Applaus wurde nicht nur der Bürgermeisterkandidat gewählt, sondern auch die Liste der 20 Stadtratskandidatinnen und -kandidaten vorgestellt. Die Abstimmung zeigte eindrucksvoll die Geschlossenheit des Ortsvereins: Felix Müller erhielt 100 Prozent der Stimmen. Auch die vorgeschlagene Stadtratsliste wurde einstimmig angenommen. Beeindruckt zeigten sich die Gäste aus Kreis- und Landespolitik.

Folgende Kandidaten wurden für die Stadtratsliste aufgestellt: 1. Felix Müller, 2. Brigitte Bradl, 3. Peter Danninger, 4. Johannes Trenz, 5. Norbert Gradl, 6. Günther Cermak, 7. Dr. Edmund Goß, 8. Anna-Lena Schertl, 9. Robert Klima, 10. Markus Baumgärtel, 11. Manfred Kohl, 12. Alexander Cermak, 13. Peter Metschl, 14. Kerstin Meisel, 15. Denise Baumgärtel, 16. Anja Hackenberg, 17. Felix Dötsch, 18. Toni Kantwerk, 19. Stefan Dietl, 20. Günter Sertl, Ersatzkandidaten: 21. Christine Nickl-Dötsch, 22. Hans Voss.


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