Auerbach - Die CSU Auerbach tritt mit Bürgermeisterkandidatin Birgit Barth und einem jungen Team zur Stadtratswahl an. Mit einem Altersdurchschnitt von 45 Jahren strebt die Fraktion eine Sachpolitik an, die Jung und Alt gleichermaßen berücksichtigt.
09.12.2025 12:00 Uhr

Mit einem Altersdurchschnitt von nur 44,8 Jahren startet die CSU mit Bürgermeisterkandidatin Birgit Barth an der Spitze in den Wettbewerb um die Stadtratsplätze.

Schon vor über einem halben Jahr starteten die Stadtratsmitglieder ihren Wettkampf. Um zu erfahren, wo den Bürgern der Schuh drückt, startete man ein besonderes Projekt: In 20 von 27 Ortsteilen stellte man Huuzabankerln auf. Dort hatten die Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen vorzutragen und auszudiskutieren. Auch mit den Vereinen bemühe man sich um Kooperation und Gedankenaustausch. Der Zuspruch durch die Bevölkerung sowohl bei den Huuzabankerln und Dorfplatzgesprächen als auch bei dem Runden Tisch war erheblich.

Stadtrat Bernhard Hinteregger startete die Nominierungsversammlung im Gasthaus Schenk in Michelfeld und ehrte die langjährigen Stadträte Dr. Ulrich Jung und Herbert Appl. Beide haben über Jahrzehnte die Arbeit der CSU Fraktion entscheidend geprägt. Beide treten zur nächsten Kommunalwahl nicht mehr an. Hinteregger leitete seine Rede über zur Bürgermeisterkandidatin Birgit Barth (53 Jahre, Dozentin). Er beschrieb sie als akribisch und nichts dem Zufall überlassend. Stadt- und Kreisrätin Birgit Barth, Mutter von 22-jährigen Zwillingen, startete dann auch nahtlos mit den Zielen, die sie sich zusammen mit ihrem Team stecke. Vorrangig sei lösungsorientiertes Denken und Sachpolitik statt Stammtischgepolter.

Birgit Barth: Was ist der Auerbacher Bürgermeisterkandidatin wichtig?

Ihr nächstes Plädoyer hielt sie für die jungen Familien. Man müsse ihnen den Rücken stärken, damit sie am Ort bleiben, bauen können und Betreuungsplätze für ihre Kinder finden. Aber auch Spielplätze müssten erhalten und gepflegt werden. Genauso wichtig wie die Zukunft der Region, die jungen Familien, seien auch die Senioren. Auch für sie schlage ihr Herz. Sie hätten dies alles aufgebaut, geprägt, mitgestaltet und vieles von dem ermöglicht, was wir heute als selbstverständlich erleben. Seniorengerechter, bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wege, Parkbänke am Wegesrand, gute Versorgung und Angebote, die Vereinsamung verhindern, müssten dringend in Angriff genommen werden. Es sei die Pflicht der Stadt, den alt gewordenen Mitbürgern mit Dankbarkeit, Respekt und Fürsorge zu begegnen.

Gleichwohl wolle man dem Ehrenamt Unterstützung angedeihen lassen und der Wirtschaft gute Rahmenbedingungen schaffen. Letzteres müsse mit Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch stehen, sondern könne Hand in Hand gehen.

Im Anschluss führte Harald Schwartz die Wahl zügig durch. 40 Wahlberechtigte bestätigten völlig reibungslos 20 Stadträte und ihre Nachrücker. Es ergab einen Frauenanteil von 30 Prozent. Er gratulierte Birgit Barth zu einem überragenden Ergebnis und sprach ihr und den weiteren Stadtratskandidaten sein Vertrauen in ihre zukünftigen Herausforderungen aus. Zu guter Letzt berichtete er noch über verabschiedete Beschlüsse des Landtags, die den Mitbürgern zugutekämen, aber oft unbemerkt blieben. Allein in den vergangenen sechs Monaten konnten sieben Prozent Mehrwertsteuer für die Gastronomie, die Steuerrückerstattung für Agrardiesel und die Mütterrente beschlossen werden. Freilich sei die Politik eher ein Tanker als ein Schnellboot. Es gäbe so gut wie nie binäre Entscheidungen und es geschähen Fehler. Aber Demokratie beinhalte auch Zumutungen. Das Schlusswort hatte der Michelfelder CSU-Ortsvorsitzende Alexander Kroher. Er wünschte den Gewählten gutes Gelingen und Gottes Segen für die Aufgaben.

Das sind die Kandidaten der CSU Auerbach/Michelfeld für die Kommunalwahl 2026


Info

Birgit Barth, Bernhard Hinteregger, Johannes Lindner, Stefan Egerer, Markus Neukam, Theresa Lengenfelder, Michael Lehnert, Gisela Tirsch, Claudia Kormann, Johannes Lindenberger, Sandra Trenz, Muzaffer Ertürk, Thomas Riedhammer, Sebastian Schertl, Daniela Rieger, Lukas Brendel, Siegfried Neukam, Fabian Gottschalk, Klaus Riede, Daniel Schmidt. Ersatzkandidaten: Helmut Kormann, Melanie Rubenbauer.