Auerbach/Amberg-Sulzbach/Etzelwang - Marianne Badura, Kreisrätin aus Kirchenreinbach bei Etzelwang, tritt als Landratskandidatin der ÖDP für den Landkreis Amberg-Sulzbach an. Mit ihrer Expertise im Naturschutz und der Verwaltung will sie Innovation und Kooperation vorantreiben.
06.08.2025 11:00 Uhr

Die ÖDP hat Kreisrätin Marianne Badura aus Kirchenreinbach (Gemeinde Etzelwang) als Landratskandidatin nominiert. Kreisvorsitzender Christoph Zollbrecht stellte die gelernte Landschaftsarchitektin Badura als Expertin für Bauen und Naturschutz vor.

Für sie gebe es kein selbstzufriedenes „Das haben wir schon immer so gemacht und deshalb werden wir es auch in Zukunft so machen“. Marianne Badura sei eine Kämpferin, die niemals einfach nachgebe – sie bestehe darauf, die Fakten zu erfahren. Sie verstehe es aber auch, Menschen zusammenzubringen und verbinde die Region, statt sie zu spalten.

Sie gehe auch mal dorthin, wo es unbequem sei, und scheue sich beispielsweise nicht, mit dem von CSU-Funktionären beherrschten Bauernverband in die Diskussion einzusteigen. Außerdem wisse sie aus eigener beruflicher Erfahrung, wie eine Verwaltung ticke. Aus all diesen Gründen sei Marianne Badura die ideale Landrätin für den Kreis Amberg-Sulzbach.

Marianne Badura: „Transparenz ist unbedingt erforderlich.“

Die Kandidatin selbst erklärte, sie wolle „mehr Innovation und mehr Kooperation“ statt Konkurrenz mit der Stadt Amberg. „Wir leben zwar in einer globalisierten Welt und in einem vereinten Europa. Trotzdem schaffen es viele in der Politik nicht, den Blick über den nächsten Kirchturm hinauszuheben,“ so Badura. Transparenz sei gerade auch beim Thema Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung erforderlich. Die Bürger müssten endlich eingebunden und nicht länger eingelullt werden.

Der Amtsinhaber und seine Partei verträten jedoch in vielen Bereichen „eine Politik des ‚Weiter-So‘, auf keinen Fall die Wählerinnen und Wähler aufschrecken und so tun, als ob alles so bleiben kann, wie es ist.“ Dabei müssten sich viele Dinge ändern, damit das Bewahrenswerte so bleiben könne, wie es ist.

In der abschließenden Abstimmung erhielt Marianne Badura die einmütige Zustimmung der anwesenden ÖDP-Mitglieder aus dem Landkreis. Die Ökologisch-Demokratische Partei ist ökologisch-konservativ ausgerichtet. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind Umweltpolitik, Demokratie, Wachstumskritik und Familienpolitik.


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