Nürnberg - Seit Sonntag, 14. Dezember, gilt ein neuer Fahrplan: Das hat Folgen für den Nah- und Fernverkehr. Alle Infos finden Sie kompakt hier.
13.12.2025 18:23 Uhr

Für die Kundinnen und Kunden der S-Bahn bedeutet der Fahrplanwechsel eine Reise in die Vergangenheit - nach nur zwei Jahren werden die Änderungen bei den Liniennummern zurückgenommen. Umstellen müssen sich auch manche Fahrgäste im Regionalverkehr:

Auch die Fahrzeiten bei den S-Bahnen bleiben nicht überall gleich - für viele Bahnkunden zum Vorteil...

...für andere S-Bahn-Fahrer zum Nachteil:

Die Bahnstrecke zwischen Hersbruck und Pegnitz bleibt weiterhin für Regionalzüge gesperrt - daran ändert der Fahrplanwechsel nichts. Allerdings gibt es ab 14. Dezember mehr Direktzüge zwischen Nürnberg und Hof:

Eine Sperrung steht auch für Pendler und Reisende im Regional- und S-Bahn-Verkehr zwischen Nürnberg, Neumarkt und Regensburg an - und zwar im Rahmen der Generalsanierung der Bahn von 6. Februar bis 10. Juli 2026. Hier wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet:

Im gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) wird es zum neuen Jahr übrigens teurer - allerdings fällt die Preiserhöhung vergleichsweise moderat aus:

Teurer wird auch das Deutschlandticket - es kostet künftig 63 statt 58 Euro. Viele Beschäftigte erhalten über ihren Arbeitgeber eine günstigere Fahrkarte. Wie hoch der Zuschuss bei diesem Jobticket ist, fällt von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich aus:

Im Fernverkehr geht es künftig deutlich öfter nach Berlin: 16 Mal am Tag - und damit dreimal häufiger als vorher - verkehren die besonders schnellen ICE-Sprinter in rund vier Stunden zwischen München, Nürnberg und der Hauptstadt:

Bei U-Bahn und Straßenbahn in Nürnberg ändert sich dagegen nichts. Bei den Bussen stehen allerdings einige Umbenennungen, Umleitungen und Sperrungen an, informiert die VAG:

Umstellen müssen sich außerdem einige Fahrgäste in Fürth - dort können in den Bussen keine Tickets mehr gegen Bargeld erworben werden: