
Der Fahrplanwechsel der Bahn am 14. Dezember 2025 ändert nichts an der Unterbrechung der Strecke Nürnberg - Bayreuth. Zwischen Hersbruck und Pegnitz geht es weiterhin nur mit Ersatzbussen weiter.
Ab dem Fahrplanwechsel wird es aber mehr Direktfahrten zwischen Nürnberg, Hersbruck, Hartmannshof, Weiden, Marktredwitz und Hof geben, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die Fahrzeit auf der kompletten Strecke beträgt gut zwei Stunden.
Insgesamt sind für die Fahrgäste dann täglich zehn Verbindungen nahezu im Zweistundentakt je Richtung im Angebot. Die Züge umfahren die weiterhin gesperrte Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz.
Von und bis Weiden nutzen diese Züge die vorhandenen Trassen der RE-Linie 41 (Nürnberg - Weiden - Neustadt a. d. Waldnaab). Daher können die Züge von und nach Neustadt in diesen zweistündlichen Fahrlagen nicht durchgängig bis Nürnberg verkehren. Es ist ein Umstieg in Weiden erforderlich.
Arbeiten an maroden Brücken laufen
Die Bahn-Infrastrukturtochter DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September aufgrund von Schäden an mehreren der 19 historischen Brückenbauwerke dort kurzfristig gesperrt. Seither sind Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr angewiesen.
Dafür sind nach Angaben der Bahn weiterhin mehr als 60 Busse im Auftrag der DB Regio im Einsatz. Die DB InfraGO arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Brücken so zu stabilisieren, dass wieder Züge durchs Pegnitztal fahren können. Nach aktuellem Stand sollen die Instandsetzungsarbeiten bis Mitte 2026 dauern. Daneben laufen die Planungen zur Erneuerung der Brücken weiter.

Keine Kommentare