Schwabach/Landkreis Roth - Morgens nicht selber Frühstück machen, sondern sich bedienen lassen - gerade in den Ferien eine feine Option. In vielen Cafés in Schwabach und im Landkreis Roth lässt es sich hervorragend frühstücken. Die Redaktion testete. Hier unsere Tipps.
05.04.2026 11:07 Uhr

In diesem Artikel:

Manchmal ist vielleicht einfach nur der heimische Kühlschrank leer und traurig. Aber meistens geht es darum, am (freien) Tag ein paar Stunden zu verbummeln und dabei vielleicht Freunde und Familie zu treffen. Dann geht es ab für ein ausgiebiges Frühstück ins Café. Nur in welches?

Die Redaktion ist in Bäckereien und Restaurants rund um Schwabach, Roth und Hilpoltstein unterwegs und testet sich durch die Frühstückskarte. Dabei kommen wir mit den Inhabern ins Gespräch und überzeugen uns selbst von Auswahl, Ambiente und Geschmack - und sind natürlich immer auf der Suche nach Geheimtipps für einen leckeren Brunch.

Wer Lust auf eher ungewöhnliche Frühstückskreationen hat, wird beispielsweise in der Schwabacher Altstadt im Café Fux fündig. Gastronom Simon Bodenhausen hat 2020 in der Goldschlägerstadt angefangen und ist vor rund einem halben Jahr ins ehemalige „Fridas Katthult“ in der Neuen Gasse umgezogen. Hier serviert er mit Partnerin Melanie Komma nicht nur Rührei und Co, sondern auch kreative und ungewöhnliche Frühstücksbrote.

Hier hat wohl schon fast jeder mal Backwaren geholt: Der einstige Dorfbäcker Schmidt aus Heideck hat sich längst in der Region ausgebreitet und ist dank seiner enorm breiten Auswahl beliebt. In Schwabach, Roth und Hilpoltstein gibt es „Genießertreffpunkte“ samt saisonaler Spezialitäten und Kaffee aus der eigenen Rösterei. Auch Nachhaltigkeit gehört zum Konzept.

Was gibt es eigentlich in Italien morgens zum Start in den Tag? Klar, dazu gehört ein guter Cappuccino. Daneben serviert Maria Mortilla im Restaurant „La Piazza“ aber auch süße Leckereien sowie italienische Feinkost. Und auch die Atmosphäre in den Loungesesseln im Schwabacher Einkaufszentrum Oro ist etwas Besonderes.

Wer mit der Familie zum Brunch in den Hofladen der Familie Hofmann in Abenberg geht, hat immer etwas zu beobachten - und umgekehrt. Denn das Café ist in den vorderen Teil des Kuhstalls gebaut. Durch eine große (geruchsdichte) Glasscheibe haben Besucherinnen und Besucher einen wunderbaren Blick auf dessen wollige Bewohner. Und manchmal gucken sie von ihrem Teller voller regionaler Köstlichkeiten hoch und merken, dass sie selbst von dunklen Kuhaugen studiert werden.

In der Nacht wird frisch gebacken, und morgens kommt das Brot teils noch ofenwarm auf den Frühstückstisch: Damit punktet das Café Grimm in der Hilpoltsteiner Altstadt, in dem ein gelernter Konditor am Ofen werkelt und leckere Kuchen zaubert. Mit dem Spiegelzimmer gibt es dort außerdem einen besonderen Ort zum Verweilen.

Wem die Entscheidung bei einer langen Speisekarte schwerfällt, ist bei Spalt richtig. Denn im Hotel Schnapsbrenner in Großweingarten muss sich niemand entscheiden. Besucher können so oft ans Frühstücksbüfett gehen, wie sie möchten. Ob Käse, Wurst, Eier oder der hausgebackene Kuchen: Möglichst viele der Produkte sind regional. Zur Saison gibt es zudem Obst vom eigenen Hof.

Frühstück im Kuhstall-Café
In ihrem Hofladen bieten Martina Hofmann und ihr Mann Markus auch Frühstück an - mit Blick in den Kuhstall. © Jana Vogel