Nürnberg - „Sando“ und bald auch „Sloe“ bringen frischen Genuss in den ehemaligen Kaufhof: Mit Sandwiches, Kaffee und Pop-up-Flair sind nun alle Erdgeschossflächen des Gebäudes in der Nürnberger Innenstadt zwischengenutzt.
24.10.2025 15:14 Uhr

Im ehemaligen Kaufhof ist die kulinarische Zwischennutzung der Außenläden gestartet, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Seit Donnerstag, 23. Oktober 2025, bietet „Sando“ im ehemaligen Selbstbedienungs-Terminal der Sparkasse an der Königstraße Sauerteig-Sandwiches, Kaffee, Matcha und süße Leckereien für den Genuss unterwegs an.

Ab Anfang November geht dann die Espressobar „Sloe“ mit einer breiten Auswahl an regionalen und internationalen Spezialitätenkaffees im ehemaligen Ladengeschäft von Blume 2000 in der Pfannenschmiedsgasse an den Start. Damit sind vorerst alle Pop-up-Flächen im Gebäude sowie die Außenläden des ehemaligen Warenhauses vollständig mit Zwischennutzungen belegt.

Kulinarisches Angebot als wertvolle Ergänzung im ehemaligen Kaufhof in Nürnberg

Oberbürgermeister Marcus König (CSU) äußert sich erfreut: „Ich freue mich sehr, dass mit ‚Sando‘ und ‚Sloe‘ zwei Nürnberger Unternehmen den Schritt wagen und die Außenflächen des ehemaligen Kaufhofs wieder mit Leben füllen. Das kulinarische Angebot dabei ist eine wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Zwischennutzungen und trägt dazu bei, das gesamte Umfeld rund um das Gebäude noch lebendiger und attraktiver zu gestalten.“

Auch Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Andrea Heilmaier (CSU) zeigt sich begeistert: „Mit den beiden kulinarischen Angeboten starten nun auch die letzten Zwischennutzungen im ehemaligen Kaufhof. Sie beleben nicht nur das Gebäude selbst, sondern wirken auch sichtbar auf das direkte Umfeld und laden die Menschen hier wieder zum Genießen und Verweilen ein.“

Das Erdgeschoss des ehemaligen Kaufhofs ist bereits vollständig mit Zwischennutzungen belegt. Seit Mitte September 2025 sorgt die Wöhrl Outlet Welt (WOW) gemeinsam mit den Pop-up-Stores von Ikea, „Was ist was“ und Tretter-Schuhe für neues Leben in dem früheren Warenhaus.

Ergänzt wird die Vielfalt der Zwischennutzungen durch die „UTN Science Lounge“ der Technischen Universität Nürnberg, die für städtische Projekte genutzte Fläche im ehemaligen Tabakladen in der Pfannenschmiedsgasse sowie durch die kulinarischen Angebote in den Außenläden. „Damit sind alle verfügbaren Flächen im Erdgeschoss bereits ein Jahr nach der Schlüsselübergabe an die Stadt Nürnberg vollständig belegt und machen das Gebäude zu einem neuen Anziehungspunkt im Nürnberger Stadtzentrum“ heißt es seitens der Stadt.

Stadt Nürnberg arbeitet an der langfristigen Entwicklung des Kaufhof-Areals

Ergänzend schreiten die Arbeiten für die langfristige Entwicklung des Kaufhof-Areals voran. Auf Basis der im Juni 2025 vorgestellten Konzeptstudie sowie der anschließend vom Stadtrat beschlossenen Entwicklungsszenarien erfolge derzeit die vertiefte Untersuchung, so die Stadtverwaltung.

Vorrangig werde dabei die sogenannte große Lösung weiterverfolgt, die eine gemeinsame Entwicklung von Kaufhof und City Point vorsieht und weitreichende Synergiepotenziale biete. Gleichzeitig werde auch die kleine Lösung, die sich auf das Kaufhof-Gebäude konzentriert, im Detail geprüft.

Ergänzend dazu erfolge eine Marktsondierung mit dem Ziel, die aktuelle Lage auf dem Investoren- und Immobilienmarkt zu erfassen und die langfristige Entwicklung des Areals weiter zu konkretisieren. Bis Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse dem Nürnberger Stadtrat vorgestellt werden, um im Laufe des kommenden Jahres die Gespräche mit potenziellen Investoren weiter zu vertiefen, teilt ein Stadtsprecher mit.