Dortmund - Allein die Teilnehmerliste dürfte Florian Bremm provoziert haben. Über 3000 Meter traten bei den Leichtathletik-Meisterschaften in Dortmund hochdekorierte Spezialisten auf anderen Strecken an. Ihnen allen ließ der Läufer aus Erlangen keine Chance.
28.02.2026 14:28 Uhr

Neu ist das nicht: Florian Bremm muss sich nicht mehr auf seinen Spurt verlassen, muss nicht mehr auf das perfekte Rennen hoffen. Der Läufer aus Erlangen gestaltet selbst perfekte Rennen für sich. Genau so hatte das vor dem 3000-Meter-Finale in Dortmund geplant, genau so ist das aufgegangen. Den nächsten Deutschen Meistertitel hat er sich dann trotzdem in einem sehr langen Spurt gesichert.

„Ich habe mir viele Gedanken gemacht“, erzählte nach den schnellen 7:41,17 Minuten dem ARD-Reporter Claus Lufen. „Selten, dass ich so einen konkreten Plan hatte.“ Die Konkurrenz hatte den 25-Jährigen planen lassen. In Dortmund traten auch Robert Farken, der deutsche 1500-m-Rekordhalter an, und der Hindernis-Spezialist Frederik Ruppert. Für Bremm ging es schon auch um die Ehre. So selbstbewusst lief er dann auch.

Der erste Deutsche Meistertitel für den neu gegründeten Leichtathletik-Klub

Bremm setzte sich an die Spitze, zog das Feld in die Länge, registrierte kaum, dass Farken verletzt ausschied, ließ Ruppert passieren und 300 Meter vor dem Ziel im Spurt stehen und holte den ersten Titel für Franconia Athletics.