
Nächster Halt: Tennenlohe. Am Freitag, 20. Februar, macht der Redaktionsbus des Verlags Nürnberger Presse Station auf dem Parkplatz von Edeka Scharf (Saidelsteig 15). Von 14 bis 16.30 Uhr können Sie, liebe Leserinnen und Leser, dort Ihre Meinung zur geplanten Stadt-Umland-Bahn (StUB) sagen. Mit von der Partie ist unter anderem Patrick Hankele, stellvertretender technischen Leiter des StUB-Zweckverbands. Ferner sind die beiden EN-/NN-Redakteure Eva Kettler und Markus Hörath vor Ort.
Warum Tennenlohe? Sollte das Großprojekt Realität werden, wäre der Ortsteil die erste Station auf Erlanger Stadtgebiet. Die Stadt Nürnberg hat bereits einen Teil ihre Hausaufgaben erledigt und die Straßenbahn bis zum Wegfeld ausgebaut.
Zwei Haltestellen in Tennenlohe geplant
In Tennenlohe sind zwei Haltestellen der Stadt-Umland-Bahn vorgesehen: eine im Norden zur Erschließung der Wohngebiete, eine im Süden im Gewerbegebiet „Am Weichselgarten“. Von Nürnberg kommend überquert die StUB nahe Reutles die Stadtgrenze, quert die A3 über eine neu zu errichtende Brücke und folgt dem Reutleser Weg ins Gewerbegebiet. Die Haltestelle „Tennenlohe Süd“ ist auf Höhe des Select Hotels geplant.
Nach dem Halt in Tennenlohe Süd quert die StUB ostwärts die Straße am Wetterkreuz und folgt dieser in Nordlage in Richtung Brücke Wetterkreuz. Nach der Querung der Sebastianstraße schwenkt die Straßenbahn um ein Bürogebäude herum nach Norden, wo sie für etwa 600 Meter dem Verlauf der B4 folgt. Die sogenannte „Hutwiese“ wird in einem Bogen umfahren. Der Kirchweihplatz soll in seinen Funktionen erhalten bleiben. Nördlich der Hutwiese mündet die StUB in die Sebastianstraße.
Unumstritten ist das Projekt in dem Ortsteil nicht. Fragen zur Verkehrsführung sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen, unter anderem im Ortsbeirat. In Abstimmung mit diesem haben die StUB-Planer zuletzt Änderungen für besser fließenden Verkehr auf der B4 präsentiert.
Eine Woche später, am Freitag, 27. Februar, ist der NN-Redaktionsbus in der Nachbarstadt Herzogenaurach unterwegs – zum letzten Termin der Reihe mit den Bürgermeisterkandidaten.


1 Kommentar
gruendlacher
ANLIEGER FREI
Es wird natürlich besonders durch den stärkeren
STUB - Ausweichverkehr und durch die engere
B4 zu erheblich mehr Umleitungsverkehr im gesamten Stadtteil Tennenlohe kommen.
Viele werden auch den Bereich Richtung Siemens
nutzen. Wie auch in Reutles wünschen sich die
Anwohner einen Verkehrsführung mit massiven
Hinweisschildern für " ANLIEGER FREI" .
Die Autobahn-Umleitungsstrecke von Tennenlohe
nach BRUCK wird nach dem Trassenbau der StuB
anfällig und problematisch sein. Die schon jetzt bei
Ableitungsmassnahmen wegen plötzlicher Verkehrsstörungen am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen auftretenden Staus wird dann
Probleme im gesamten Erlangen Süden verstärken.
Warum wird das so ignoriert ? Es ist die einzige
offizielle Umleitungsstrecke .Eine Strassenbahn
wird da leider nicht helfen.
18.02.2026 13:03 Uhr