
Für manch einen sind sie überhaupt das Beste an der Faschingszeit: die Krapfen. Das runde Siedegebäck aus Hefeteig gibt es dann in zig Varianten, während im Rest des Jahres oft „nur“ der Klassiker mit Hiffenmark in den Auslagen liegt, bestreuselt mit Puder- oder Kristallzucker. Zumindest in Franken, woanders sind die süßen Teilchen, die dort unter anderem Berliner oder Kräppel genannt werden, gerne auch mit schnöder Marmelade gefüllt. Selbstbewusst behaupten wir an dieser Stelle: Nichts geht über Hiffenmark!
Genau dieser Klassiker steht im Mittelpunkt einer Abstimmung, zu der wir unsere Leserinnen und Leser aufrufen wollen. Wer backt in Nürnberg die besten? Wie gesagt, keine Kompromisse: Wir sprechen von jenen mit Hagebutten-Inhalt, nicht von den Ablegern mit Vanille, Leberkäse, Senf, Weißwurst, Döner, Kohlrabi oder was sich pfiffige Menschen sonst noch so einfallen lassen.
Als erstes bitten wir um Vorschläge. In welcher Bäckerei in der Stadt holen Sie sich Ihre Krapfen? Schicken Sie den Namen bitte bis Mittwoch, 28. Januar, per Mail an mitmachen@nn.de. Aus den Einsendungen erstellen wir dann eine Abstimmung.
Wo genau der Ursprung der süßen Teilchen liegt, ist übrigens nicht abschließend geklärt. Zum Fasching gehören sie aber, weil man vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch noch einmal danach verbotene (und verderbliche) Lebensmittel wie Eier und Milchprodukte essen und verbrauchen wollte. Nebenbei war der fette und süße Krapfen eine prima Stärkung für die Wochen der Entbehrungen.

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