
Richtige Donald-Duck-Enthusiasten wissen es natürlich schon längst, alle anderen spätestens nach dem Besuch der Sonderausstellung „Entike – Archäologie rund um Entenhausen“: Die Ducks haben Vorfahren im alten Rom und im antiken Griechenland. Auch in der Steinzeit oder beim Bau der Pyramiden waren Ducks dabei.
In anderen Geschichten geraten Donald, seine Neffen und Dagobert auf unerklärliche Weise in den Sog der antiken Weltgeschichte. Und natürlich trifft man die berühmten Enten auch in verschiedenen Museen sowie auf Ausgrabungen und auf der Jagd nach historischen Schätzen. Auch Micky Maus, Goofy und andere Gestalten tummeln sich überraschend häufig an historischen Schauplätzen.
„Das war Anlass genug für das Limeseum Ruffenhofen mit seinem Leiter Dr. Matthias Pausch – seines Zeichens nicht nur Archäologe, sondern auch bekennender Disney-Fan –, in dieser 2018 konzipierten Sonderausstellung vielfältige Episoden aus den Lustigen Taschenbüchern zusammenzusuchen und zu präsentieren“, heißt es in einem Pressetext der Weißenburger Museen.
Die Szenen werden erläutert und historisch sowie archäologisch eingeordnet. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, und manch einer wird sich nach dem Besuch der Ausstellung fragen, ob die ersten Sieger der Olympischen Spiele 776 v. Chr. wirklich Athleten oder doch Enten waren. „Die sonst so ernste Archäologie wird hier augenzwinkernd und quakend ins richtige Licht gerückt“, schreiben die Museen.
Nach verschiedenen Stationen in Mittelfranken und weit darüber hinaus, zuletzt im Museum Quintana in Künzing, zeigen nun auch die Museen Weißenburg die bunte Entenschau bis zum 15. November als Sonderausstellung. Der Eintritt hierzu ist im Zutrittspreis für das Römermuseum enthalten.
Weitere Infos im Internet unter www.museen-weissenburg.de.


Keine Kommentare