Nürnberg - Hochglanz-Schrift, knallige Farben, animierte Gerichte: Nürnbergs Gastronomie wird geflutet mit lieblosen Werken der KI. Stören einen Profi die Speisekarten des Grauens? Schon, sagt ein Nürnberger Agenturchef - vor allem aber langweilen sie ihn.
4 Kommentare
dzp
@Samoth: Die einen sagen so, die anderen so.
Wie Hr. Tischler im Artikel schon erwähnt, einfach ChatGPT zu sagen "mach' mir eine *tolle* Speisekarte" funktioniert nicht besonders gut. Bzw. das kann der Laden nebenan genauso gut.
Man *kann* KI (bzw. LLMs, was nicht ganz das Gleiche ist) natürlich sinnstiftend einsetzen. Dann wird das aber sehr schnell sehr aufwändig, und wenn es wirklich gut werden soll, dann wird man sich auch an jemanden wenden, dessen Kernkompetenz "Grafikdesign mit KI-Hilfe" und nicht "Kochen" ist.
Jeden Tag eine neue Karte, in komplett anderem Design, ins Schaufenster zu hängen ist ebenfalls keine gute Idee, so erzeugt man keine "Marke". Und sich einmal ein schönen Design mit LLM-Hilfe zu bauen und dort dann die Tageskarte einzupflegen - kein Thema, aber auch da wird der Profi etwas besseres erzeugen.
24.10.2026 17:55 Uhr