Fürth - Nach einem Zwischenhoch hat das Kleeblatt zuletzt dreimal in Folge verloren. Der Trainer sieht seine Mannschaft trotzdem auf einem guten Weg - auf dem sie am Samstag einen großen Schritt in Richtung Ziel machen könnte.
09.04.2026 12:20 Uhr

Mit der Stimmung ist das in Fürth so eine Sache. Zwischenzeitlich sahen viele im Kleeblatt schon einen sicheren Absteiger, der sich dann aber einigermaßen eindrucksvoll aus der Krise arbeitete, die Aufstiegskandidaten Hannover und Elversberg besiegte, dem FC Schalke einen Punkt abtrotzte und so in der Tabelle kletterte. Zuletzt aber mussten alle lernen, dass es auch schnell wieder in die andere Richtung gehen kann. Inklusive des Testspiels gegen Salzburg in der Länderspielpause hat die Mannschaft von Heiko Vogel zuletzt drei Partien in Folge verloren.

Als Heiko Vogel am Donnerstag auf die Stimmungslage angesprochen wurde, da holte der Trainer etwas weiter aus. Knapp drei Minuten redete er auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Samstag (13 Uhr) beim Tabellenletzten Preußen Münster über die Entwicklungen und Ergebnisse der vergangenen Wochen. „Es ist nicht so, dass ich gewinne und dann automatisch ein gutes Spiel gemacht habe – oder verliere und dann ein schlechtes Spiel gemacht habe“, befand Vogel. „Die Mannschaft macht von Woche zu Woche Schritte nach vorne.“

Was Heiko Vogel an der SpVgg Greuther Fürth „unfassbar genervt“ hat

In Karlsruhe hatte es den Trainer „unfassbar genervt, dass wir uns bewusst sein müssen, dass man nicht jedes Spiel gewinnen kann. Wenn ich das nicht kann, weil ich mal nicht an die 100 Prozent Leistungsvermögen rankomme, dann spiele ich eben Unentschieden.“ Das gelang seiner Mannschaft beim späten 1:3 nicht. Der Test in Salzburg sei „in Summe ein gutes Spiel“ gewesen, in dem sich aber bereits „angedeutet hat, dass wir nach vorne eine gewisse Präzision vermissen lassen“ - was sich zuletzt beim 0:2 gegen Paderborn fortsetzte, als die Fürther viele aussichtsreiche Angriffe mit schlechten Entscheidungen zunichte machten.

Dennoch sieht der 50-Jährige lieber das Positive als das Negative. „Wir kommen in unglaublich viele Situationen dieser Art“, betont der Trainer, der deshalb trotz des Sturzes auf Platz 17 zuversichtlich in die verbleibenden sechs Spiele geht. „Die Mannschaft weiß zu 100 Prozent, in welcher Situation wir uns befinden und war immer weit weg davon, überheblich oder zufrieden zu werden“, sagte Vogel. „Wir gehen sehr demütig damit um.“

Trotzdem ist Vogel und den Spielern bewusst, welch großen Schritt sie am Samstag gehen könnten. Mit einem Sieg würden die Fürther die Münsteraner bereits auf fünf Punkte distanzieren - bei fünf verbleibenden Spielen. Deshalb hat der Trainer auch nur ein Ziel: „Ich will gewinnen.“ Wie das gelingen kann? Nach dem Trainerwechsel zu Alois Schwartz erwartet Vogel eine „defensiv starke und alles investierende Mannschaft, die ihr Heil in Umschaltphasen und Standardsituation sucht“, seine Mannschaft müsse hingegen ihren „Job erledigen. Das heißt, hinten zu Null zu spielen und vorne die Stärken, die wir zweifellos haben, in die Waagschale zu werfen.“


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