
Wenn man mit dem Kleeblatt in Fußball-Deutschland unterwegs ist, trifft man immer wieder ehemalige Weggefährten. Lukas Petkov beispielsweise ist bei der SV Elversberg inzwischen einer der besten Zweitligaspieler und nahm sich sogar mal Zeit für einen kurzen Plausch mit dem Reporter dieser Redaktion, mit dem er in seiner Fürther Zeit nicht immer einer Meinung war. Auch Simon Asta und Robert Wagner sind derzeit in der Liga unterwegs, am Samstag geht es zu Marco Meyerhöfer, der inzwischen bei Preußen Münster spielt.
Weniger bekannt ist hingegen, dass am Ostersonntag ein ehemaliger Fürther in Fürth vorbeischaute. Ralf Kettemann ist eines der größten deutschen Trainertalente und strebt mit dem SC Paderborn der ersten Bundesliga entgegen. Vor knapp 20 Jahren strebte der Spieler Kettemann zumindest dem Profifußball entgegen und wechselte vom TSV Crailsheim zur zweiten Mannschaft der Spielvereinigung Greuther Fürth.
Ralf Kettemann spielte mal bei der SpVgg Greuther Fürth
Unter dem Trainer Reiner Geyer spielte Kettemann in der damaligen Oberliga. An der Seite von Sercan Sararer oder Stefan Kleineheismann sowie vielen heute längst vergessenen Namen trug er in der Saison 2007/2008 eine Saison lang das weiß-grüne Trikot, schoss sechs Tore und durfte deshalb hin und wieder sogar unter Bruno Labbadia bei den Profis mittrainieren.
Mit einem längerfristigen Engagement wurde es aber nichts. 2011 beendete „Kette“, wie sie ihn nennen, seine Profi-Karriere sogar wegen anhaltender Verletzungssorgen. Als Trainer schaffte er über einige Umwege den Sprung in den Profifußball, weshalb er am Sonntag in den Ronhof zurückkehren durfte. Seinem Kurzzeit-Ex-Verein wünschte er nach dem 2:0-Sieg des SCP vor allem eines: „Toi, toi, toi, dass ihr in der Liga bleibt.“



1 Kommentar
CBA
Trotz Fürth-Vergangenheit kam er am Sonntag aber etwas durcheinander.
Es muss erwähnt werden, dass er den so genannten "GreutherFürthern" alles Gute wünschte...
Aber wer will es ihm den Ausrutscher schon übel nehmen.
Die (wir) Fans wollen zurück zur Spielvereinigung,
Das Marketing propagiert "das Kleeblatt",
Die Geschäftsführung propagiert "das Teeblatt", ähm die GreutherFürther, meinte ich
und die Vestenbergsgreuther machen eh ihr eigenes Ding.
Mensch, das ist aber auch ein Kuddelmuddel...
08.04.2026 15:25 Uhr