
Was so ein paar erfolgreiche Fußballspiele ausmachen können. Wer die Spieler des Kleeblatts am Montagnachmittag beim einzigen öffentlichen Training dieser Woche beobachtete, der sah sehr viele gut gelaunte Menschen, die beim Arbeiten gemeinsam Spaß hatten. So viel Lachen hat man in Fürth lange nicht gesehen, die befreiende Wirkung der jüngsten Ergebnisse konnte man als Beobachter nicht übersehen. Nachdem die Spielvereinigung mit dem 2:0 gegen Elversberg zwischenzeitlich auf Platz zwölf gesprungen war, ist sie nun auf Rang 14 notiert - mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz.
So gut sah es tabellarisch wie stimmungsmäßig schon lange nicht mehr aus, die Abstiegsgefahr ist aber natürlich noch lange nicht gebannt. Deshalb sollte Heiko Vogel am Mittwoch darüber reden, wie man als Trainer die richtige Balance zwischen der notwendigen Wachsamkeit und Euphorie nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen hinbekommt. Nach Siegen gegen die Aufstiegskandidaten Hannover und Elversberg, die sehr viel positiven Einfluss auf das Selbstbewusstsein der Mannschaft hatten.
SpVgg Greuther Fürth reist am Freitag zum Karlsruher SC
„Wir bewerten nichts über“, sagte Vogel. „Wir bleiben realistisch und vor allem demütig. Unmittelbar nach dem Spiel gegen Elversberg habe ich auch gesagt, dass alles nur eine Momentaufnahme ist. Die Jungs sollen kurz auf die Tabelle schauen, aber dann gilt voller Fokus mit absolut geschärften Sinnen für alle weiteren Aufgaben.“ Die Fürther hätten nämlich „mit Sicherheit das mit anspruchsvollste Restprogramm aller beteiligten Mannschaften“, betonte der Trainer. Man müsse „absolut im Moment bleiben“, vor allem vor einem „ganz komplexen Spiel“ am Freitag (18.30 Uhr) beim Karlsruher SC.
„Ich denke, dass der KSC nach der Derby-Niederlage in Kaiserslautern mit sehr viel Wut im Bauch vor den eigenen Fans um Wiedergutmachung kämpft“, sagte Vogel, der im kommenden Gegner „von den Einzelspielern durchaus auch eine Spitzenmannschaft“ sieht. Der erfahrene Marvin Wanitzek hat dem Kleeblatt schon häufiger wehgetan, der 19 Jahre junge Louey Ben Farhat wird längst mit einigen Bundesligisten in Verbindung gebracht. „Das ist eine brandgefährliche Mannschaft“, so Vogel. „Wir müssen bei uns bleiben, bei unseren Stärken und Schwächen. Die Stärken gilt es auszuspielen und die Schwächen zu vermeiden.“
Nachdem das Verteidigen wieder deutlich besser funktioniert, will Vogel auch weiter am Ballbesitzspiel arbeiten. Seine Mannschaft hätte „auch gegen Elversberg und Hannover das ein oder andere besser und präziser ausspielen können“, befand der Trainer. „Egal, gegen wen man spielt: Man bekommt nur wenige Chancen – und die Momente müssen klar ausgespielt werden.“
Ob der zuletzt angeschlagene Felix Klaus dabei mithelfen kann, ist noch offen. Am Montag sah man den 33-Jährigen Platzrunden laufen und auch einige Sprints machen. „Mit Klausi bin ich täglich im Kontakt“, sagte sein Trainer. „Es sieht ganz okay aus. Er ist ein Spieler, der seinen Körper exzellent kennt. Stand jetzt geht es in eine gute Richtung. Für was es am Freitag reicht, ob er überhaupt mitfährt, werden wir sehen. Ich gehe davon aus, dass er mit in den Bus steigt.“ Dennoch habe man mit der anstehenden Länderspielpause „zwei Wochen Zeit, da gilt es nichts zu riskieren.“ Man müsse „sehr, sehr vorsichtig sein“ und sich „absolut auf sein Körpergefühl verlassen.“
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2 Kommentare
Greutherer
Ein Grüner weniger und schon stimmt‘s wieder.
20.03.2026 17:25 Uhr