
Bei der Betriebsversammlung von Max Bögl hat die Geschäftsleitung Umsätze, Großaufträge und Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt.
Gesellschafter und Aufsichtsrat Max Bögl ordnete die aktuelle Marktlage des Unternehmens ein und nannte Bereiche wie Großprojekte, Rechenzentren, Energietrassen und die zunehmende Industrialisierung am Bau.
Dabei beschrieb er die Bedeutung der Produktionskapazitäten für die weitere Entwicklung und verwies auf strukturelle Anforderungen in mehreren Geschäftsbereichen.
Strategische Ausrichtung von Max Bögl: Großprojekte, Rechenzentren und Energietrassen im Fokus
Vorstandsvorsitzender Stefan Bögl stellte den Geschäftsbericht für 2025 vor. Der Umsatz belief sich laut Unternehmensangaben auf 3,28 Milliarden Euro, der Auftragseingang auf rund 7,7 Milliarden Euro und der Auftragsbestand auf über 8,6 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten beträgt 7.350. Der Geschäftsbereich Wind erreichte mit über 700 produzierten Türmen einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro.
Erwähnt wurden Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro, darunter Projekte in Emden und Tauernfeld, sowie der Ausbau der Geräteflotte. Ein neuer Großauftrag betrifft den Bau eines Rechenzentrums für Schwarz Digits. Zudem erhielt das Transport System Bögl die Betriebsgenehmigung des Eisenbahn-Bundesamtes.
Investitionen in Standorte und Technik stärken die Produktionskapazitäten von Max Bögl
Johann Bögl ging auf die langfristige Entwicklung ein und nannte die aktuelle Auftragslage sowie offene Stellen in etwa 50 Berufsfeldern. Er sprach über wirtschaftliche Rahmenbedingungen und das Ziel, die Beschäftigtenzahl bis 2029 weiter zu erhöhen.
Zuvor hatte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Karin Hammerl-Ranftl die Versammlung in der großen Jurahalle in Neumarkt eröffnet und war auf interne Prozesse, Strukturfragen und die Beteiligung der Belegschaft eingegangen. Karin Hammerl-Ranftl berichtete über Maßnahmen zur Weiterentwicklung der betrieblichen Strukturen, darunter Vereinbarungen, Testphasen neuer Systeme und Themen im Bereich der Arbeitssicherheit. Sie verwies zudem auf den Tarifvertrag zur Betriebsrätestruktur und die Erweiterung um einen neuen Bereich in Emden.
Ausbildung bei Max Bögl: 430 Nachwuchskräfte im Einsatz
Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende rief die Beschäftigten dazu auf, sich an den anstehenden Betriebsratswahlen im April zu beteiligen und den innerbetrieblichen Dialog weiterzuführen.
Die Jugend- und Auszubildendenvertretung unter Leitung von Amelie Brandl stellte die Ausbildungssituation dar. Laut Unternehmensangaben lernen derzeit 430 Auszubildende und dual Studierende im Betrieb. Amelie Brandl berichtete über Initiativen wie Versammlungen, Informationsmaterialien, die Vorstellung des sogenannten Jugenddudens sowie die Beteiligung an Einführungstagen und Karriereveranstaltungen.
Betriebsrat und Tariffragen: Aktuelle Entwicklungen und Vereinbarungen bei Max Bögl
Zudem erklärte Amelie Brandl, dass Erfahrung und neue Perspektiven im Unternehmen gemeinsam wirken sollen und dass die Zusammenarbeit über Altersgruppen hinweg im Alltag umgesetzt werde.
Sven Bönnemann von der IG BAU erklärte die Tarifentwicklung. Laut Angaben wurde die Angleichung der Ost- und Westlöhne zum 1. April vereinbart. Zudem wurde auf die Entwicklung des 13. Monatsgehalts eingegangen und auf die anstehende Tarifrunde 2027 verwiesen.
Politische Stimmen unterstreichen Bedeutung des Unternehmens Max Bögl für die Region
Politische und kommunale Vertreter sprachen Grußworte. Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister für Finanzen und Heimat, hob die wirtschaftliche Bedeutung der Firmengruppe hervor. Willibald Gailler, Landrat des Landkreises Neumarkt, ging auf die Rolle des Unternehmens im Bereich erneuerbare Energien ein.
Markus Ochsenkühn, Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt, äußerte sich zur regionalen Relevanz der Firmengruppe. Werner Brandenburger, Bürgermeister der Gemeinde Sengenthal, blickte auf die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Unternehmen zurück. Abschließend stellte die Unternehmensleitung den Zusammenhang zwischen Personalarbeit, Organisation und Projekten dar und verwies darauf, dass die in der Versammlung dargestellte Entwicklung Grundlage für strategische Schritte in den kommenden Jahren sein soll.





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