Zumindest ein bisschen dürfte das Gerücht in den vergangenen Stunden schon gestört haben. Demnach soll Osman Cankaya, sehr erfolgreicher Sportlicher Leiter bei den Club-Frauen, im Sommer einer von mehreren Kandidaten für die Nachfolge des dann Ex-Wolfsburgers Ralf Kellermann sein, wie Wolfsburger Zeitungen berichten.
Nichts dran, erwidert Joti Chatzialexiou, Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, auf Nachfrage von nn.de. Womit sich der Erstliga-Aufsteiger auch gleich wieder ohne Nebengeräusche auf das schwere Spiel beim SC Freiburg vorbereiten konnte. Gebracht hat es zumindest für die Tabelle nicht viel, der Aufsteiger konnte seinen überraschenden Hinrundenerfolg nicht wiederholen und verlor im Dreisamstadion äußerst unglücklich mit 1:2 (0:1).
Die Leistung vor allem im ersten Durchgang imponierte allerdings; Thomas Oostendorps Mannschaft, wie erwartet mit Luisa Guttenberger und dem australischen Neuzugang Leia Varley für die ziemlich schwer verletzten Beatrix Fördös und Clara Fröhlich in der Innenverteidigung, gefiel mit einem couragierten, gut durchdachten und vor allem zweikampfstarken Auftritt.
Emöke Papai hatte bereits nach acht Minuten und einem tiefen Ballgewinn von Laura Miller die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Freiburgs Torhüterin Rebecca Adamczyk. Die Gastgeberinnen hingegen rannten sich immer wieder fest, erzielten kurz vor der Pause und mitten hinein in die beste Phase des 1. FC Nürnberg aber das 1:0.
Einen sehenswert vorgetragenen Konter über drei Stationen vollendete Nicole Ojukwu aus wenigen Metern, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte die Österreicherin sogar noch ihren zweiten Treffer auf dem Fuß, die aufmerksame Lourdes Romero zwischen den Pfosten wusste mit einer starken Parade Schlimmeres zu verhindern.
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung etwas, der Sport-Club verwaltete den knappen Vorsprung lange geschickt und ohne große Mühe – hätte sich aber nicht beklagen können, wenn der Club den Ausgleich erzielt hätte. Nein, Emöke Papai hätte nach einem Stellungsfehler der Torhüterin aus maximal einem halben Meter Entfernung und spitzem Winkel den Ausgleich erzielen müssen, schoss aber lediglich Greta Stegemann auf der Linie an (74.).
Wenig später beseitigte Nicole Ojukwu mit einem verwandelten Foulelfmeter zunächst die letzten Zweifel am späteren Sieger - der trotzdem nicht zwingend SC Freiburg hätte heißen müssen. Laura Millers 1:2 nach schöner Ablage von Emöke Papai kurz darauf kam trotz folgender Chancen für Sandra Homann und Laura Meroni zu spät.
Info
Nürnberg: Romero; Mai (78. Svensson Senelius), Guttenberger, Varley, Pollak (46. Homann) – Miller, Seguin (64. Polaskova) – Proniez (64. Lindner), Meroni - Papai, Lein. – Zuschauer: 2200. – Tore: 1:0 Ojukwu (44.), 2:0 Ojukwu (82., Foulelfmeter), 2:1 Miller (83.).
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1 Kommentar
Tresenfreund
Dass der Eckball für den Club am Ende nicht mehr ausgeführt wurde, war eine ziemliche Frechheit. Eine Freiburgerin legt sich in der sowieso schon knapp bemessenen Nachspielzeit mindestens eine Minute auf den Boden mit entsprechender Unterbrechung. Und die Schiedsrichterin belohnt dieses Zeitspiel, indem sie pünktlich abpfeift. Auch der unparteiische Kommentator von DAZN konnte hier nicht nachvollziehen, warum dieser Eckball nicht mehr ausgeführt werden durfte.
14.03.2026 15:23 Uhr