Fürth - Nach sieben Punkten aus drei Spielen geht das Kleeblatt selbstbewusst ins Heimspiel gegen Elversberg. Am Freitagabend wollen die Fürther so erfolgreich auftreten wie zuletzt in Hannover. Einen Wechsel in der Startelf wird es sicher geben.
12.03.2026 13:50 Uhr

Im Sommer waren sich viele Beobachter einig: Die Sportvereinigung aus Elversberg wird gegen den Abstieg spielen. Es gab durchaus Gründe für diese These. Nach dem in den Relegationsspielen gegen Heidenheim nur knapp verpassten Aufstieg in die Bundesliga verlor die SVE nicht nur ihren Erfolgstrainer Horst Steffen, sondern auch ihre halbe Erfolgsmannschaft. Im Saarland wollten sie sich mit dem vermeintlich sicheren Absturz aber nicht abfinden - und machten einfach so erfolgreich weiter wie zuvor.

In der Hinrunde schoss die Mannschaft von Vincent Wagner das Kleeblatt mit 6:0 aus dem Stadion, nach 25 Spieltagen sind sie mit 48 Punkten als Tabellendritter erneut mittendrin im Aufstiegsrennen. Am Freitagabend (18.30 Uhr) kommt die SV Elversberg zum Rückspiel in den Ronhof - wo sie allerdings auf eine Fürther Mannschaft trifft, die mit der desolaten aus dem Hinspiel nur noch wenig zu tun hat. Aus den vergangenen drei Spielen hat das Kleeblatt sieben Punkte geholt und zuletzt bereits die Elversberger Konkurrenz aus Schalke (1:1) und Hannover (2:1) geärgert.

Vogel: SpVgg Greuther Fürth ist in einer „stark verbesserten Situation“

Wie ein Abstiegskandidat tritt die Spielvereinigung inzwischen nicht mehr auf. Dank der jüngsten Erfolge ist sie sogar auf Relegationsplatz 16 geklettert und nur noch einen weiteren Sieg von Platz zwölf entfernt. Der Trainer will trotzdem keine Euphorie aufkommen lassen. „Es ist eine Momentaufnahme und kein Grund, sich zurückzulehnen“, sagt Heiko Vogel. „Wir wissen definitiv, dass es besser aussieht als noch vor Wochen. Ich habe der Mannschaft diese Woche gesagt, dass sich nur eine Sache geändert hat: Dass wir in kein anderes Stadion mehr schauen müssen, sondern alles selbst in der Hand haben. Das ist eine stark verbesserte Situation.“

Ihre Situation wollen sie am Freitag noch einmal verbessern. Dafür können sie neben ordentlich Selbstvertrauen auch taktisch einiges mitnehmen vom Auftritt in Hannover. Da hatten die Fürther eine spielstarke Mannschaft mit gutem Pressing und resolutem Verteidigen ihrer Stärken beraubt - und im Ballbesitz auch die eigenen Stärken ausgespielt. „Mit Elversberg kommt eine sehr starke Mannschaft, die sehr homogen ist“, so Vogel. „Eine Mannschaft, die ihre Stärken auch in der Offensive und im Ballbesitz hat.“

Man sei deshalb „gewarnt und vorbereitet“, betonte der Trainer. „Wir nehmen mit, dass wir wieder Ballbesitzphasen des Gegners tolerieren müssen und nicht glauben, dass wir dann ein schlechtes Spiel machen.“ Gegen Elversberg wird auch der zuletzt erkrankt fehlende Kapitän Branimir Hrgota wieder in der Startelf stehen. Darauf legte sich Heiko Vogel am Donnerstag fest - und beendete damit auch alle Spekulationen unter den Fans und Beobachtern. „Er ist fit“, sagte Vogel. „Und er wird beginnen.“


Info

Fürth: Prüfrock; Dehm, Ziereis, Elvedi, Münz - Will, Dietz - Klaus, Hrgota, Ltaief - Futkeu.


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