Fürth - Nun steht definitiv fest: Der Felsenkeller im Fürther Stadtwald wird am Donnerstag, 23. April, wieder eröffnet. Das traditionsreiche und beliebte Ausflugslokal mit großem Biergarten ist grundlegend saniert worden.
28.02.2026 10:58 Uhr

Bei einer Vorabbesichtigung am Donnerstagvormittag mit Wirt Michael Urban (Grüner Brauhaus, Comödie), zeigten sich Vertreter der Stadtspitze begeistert vom „neuen“ Grüner Felsenkeller. „Ein Juwel, nicht mehr wiederzuerkennen“, so das Urteil von Wirtschaftsreferent Horst Müller gegenüber unserer Redaktion.

In die Sanierung des Kulturdenkmals von nationalem Rang aus dem Jahr 1863 sind rund drei Millionen Euro - davon 1,25 Millionen Bundeszuschuss - geflossen, ein Haus-im-Haus-Konzept hat Gestalt angenommen. Im Zuge der Entkernung wurden alte Zwischenwände entfernt, die historischen Sprossenfenster aus Eisen ausgebaut, sandgestrahlt, neu lackiert, neu verglast und wieder eingebaut, die Technik wurde komplett erneuert.

Die Ausstattung ist nach der Sanierung des Fürther Felsenkellers hochmodern

Das Lokal im Erdgeschoss wurde aufgemöbelt, die Fläche der zuvor sehr kleinen Küche hat sich vervielfacht, die Ausstattung ist hochmodern. Damit ist eines der größten Defizite des Gastro-Betriebs behoben worden. Auch die veralteten Toiletten wurden auf den neuesten Standard gebracht.

Die Geschichte des Gebäudes mitten im Wald reicht zurück ins Jahr 1863. Die Grafen Pückler-Limburg ließen es erbauen. Es diente ihnen zur Trocknung und Lagerung von Hopfen für ihre Brauerei auf dem nahen Burgfarrnbacher Schlossareal. Außerdem bewahrten sie in dem Haus Bierfässer auf.

Der Neustart fällt auf einen Tag, der perfekt zum Anlass passt: Der 23. April ist in Deutschland „Tag des Bieres“.

Feslenkeller
Topmodern: Ein Blick in die jetzt viel größere neue Küche des Felsenkellers in Fürth. © Willi Ebersberger/Stadt Fürth