
„Freude für alle“ zieht Bilanz: Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben zwischen Anfang November 2025 und Ende Januar 2026 nahezu 2,8 Millionen Euro gespendet. Im Vorjahr waren es gut 2,9 Millionen Euro, vor zwei Jahren 2,7 Millionen Euro. Die Weihnachtsaktion des Verlags Nürnberger Presse (VNP) bedankt sich herzlich bei allen Privatpersonen, Initiativen, Stammtischen, Vereinen und Unternehmen, die zu diesem beachtlichen Ergebnis beigetragen haben.
Damit kann „Freude für alle“ erneut tausende in finanzielle Not geratene Menschen aus Nürnberg und der Region unterstützen - darunter veröffentlichte Schicksale wie die krebskranke Rotherin sowie den Mann aus Erlangen-Höchstadt, dessen Kleinhirn unaufhaltsam schrumpft. Auch Einrichtungen wie der Nürnberger Straßenambulanz werden wir wieder mit einem Zuschuss helfen.
Die Auszahlungen dauern sicherlich noch den März über an, wobei das überwiegend Anträge betrifft, die uns nach Weihnachten erreichten. Der Großteil ist inzwischen geschafft. Dementsprechend treffen bei „Freude für alle“ mehr und mehr Dankesnachrichten ein. „Heute habe ich die Zahlung erhalten und weiß Ihre Unterstützung sehr zu schätzen“, schreibt eine Frau. Eine andere schickt eine selbstgemalte Karte ihres sechsjährigen Sohns, der dank der Weihnachtsaktion nun endlich wieder ein Bett hat. Sein altes war zusammengebrochen und ein Ersatz nicht finanzierbar. Zeitweise musste er auf dem Boden schlafen.
„Freude für alle“ hilft regional, direkt und unbürokratisch
Egal ob Waschmaschine, Kühlschrank oder eben ein Kinderbett: Viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger wissen nicht weiter, sobald im Haushalt etwas kaputt geht. Meist fehlen nur wenige hundert Euro. Größere Beträge benötigen diejenigen, die frierend im Dunkeln sitzen, weil sie Schulden beim Energieversorger haben. Oder Menschen, denen wegen Mietrückständen der Rauswurf droht.
„Freude für alle“ hilft ihnen direkt und unbürokratisch. Den Großteil der Verwaltungskosten übernimmt der VNP, lediglich externe Gebühren von Zahlungsdienstleistern im niedrigen einstelligen Prozentbereich werden von den Spenden abgezogen.
In der Antragstellung arbeiten wir unter anderem mit den Sozialdiensten von Kommunen, aber auch Awo, Caritas und Diakonie zusammen. Deren Mitarbeitenden gebührt ebenfalls unser Dank - nur mit ihrer Hilfe lässt sich eine derart große Weihnachtsaktion überhaupt organisieren.
Deutscher Spendenrat bilanziert leichten Spendenrückgang
Auch diesmal stammen die Spendenempfänger aus dem gesamten Verbreitungsgebiet unserer Zeitungen und Onlineportale - von Forchheim über Erlangen, Fürth, Nürnberg, dem Nürnberger Land, Pegnitz, Roth, Schwabach, Gunzenhausen, Weißenburg bis hin zu Neumarkt in der Oberpfalz. Ein erheblicher Teil unserer Überweisungen - im Vorwinter waren es rund 6000 Stück - kommt nicht Alleinlebenden, sondern Familien mit Kindern zugute. Es ist davon auszugehen, dass Ihre Spenden letztendlich einer fünfstelligen Personenzahl wenigstens einen kleinen finanziellen Lichtblick ermöglichen.
Bei „Freude für alle“ fällt der Rückgang des Spendenvolumens gegenüber dem Vorjahr mit rund fünf Prozent moderat aus. Bundesweit und auf das gesamte Jahr 2025 bezogen hat der Deutsche Spendenrat ein Minus von neun Prozent bekanntgegeben, wobei der Dezember überdurchschnittlich stark war. Trotz steigender Einkommen seien viele Menschen spürbar verunsichert, wie es heißt. Spenden würden genauer abgewogen.
Umso bemerkenswerter ist das anhaltend hohe Niveau der an „Freude für alle“ gestifteten Gesamtsumme. Auch ein größeres Vermächtnis hat uns im November erreicht, das wir allerdings aus der Bilanz herausgenommen haben, um sie nicht zu verfälschen.
Neues Spendenformular wird sehr gut angenommen
Besonders freut uns, dass das neue Spendenformular sehr gut angenommen wurde. Fast jede vierte Spende kam auf diesem Weg bei uns an. Neben PayPal ist vor allem Lastschrift beliebt. Auch die ein oder andere Dauerspende wurde aktiviert.
Das Formular soll Ihnen das Spenden so einfach wie möglich machen. Sämtliche Daten, die Sie andernfalls mühsam in den Verwendungszweck eintragen müssten, werden Schritt für Schritt abgefragt. Das reduziert Fehler und erleichtert auch uns die Bearbeitung. Ein Beispiel: Alle, die per Formular eine Spendenquittung angefordert und ihre Adresse hinterlassen hatten, bekamen von uns erstmals eine weitgehend automatisch erstellte Zuwendungsbescheinigung per E-Mail, die dem Finanzamt vorgelegt werden kann.
Wer das Spendenformular noch nicht ausprobiert hat und neugierig geworden ist: Zuwendungen an „Freude für alle“ sind ganzjährig möglich.



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