Nürnberg - In Nürnberg ziehen die Preise für Eigentumswohnungen deutlich an: In nur einem Jahres kletterten sie um 6,5 Prozent auf durchschnittlich 3660 Euro pro Quadratmeter. Wie sieht die Lage in Fürth und Erlangen aus?
19.02.2026 09:51 Uhr

Die Preise von Eigentumswohnungen sind in den vergangenen zwölf Monaten in fast allen deutschen Großstädten gestiegen. In 71 von 80 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern kosten Bestandswohnungen heute mehr als vor einem Jahr.

In Nürnberg erhöhten sich die Angebotspreise binnen eines Jahres (von Februar 2025 zu Februar 2026) um 6,5 Prozent auf derzeit durchschnittlich 3660 Euro pro Quadratmeter. In Erlangen stiegen sie leicht von 4561 auf 4585 Euro pro Quadratmeter, in Fürth waren es am 1. Februar 2026 durchschnittlich 3641 Euro (plus 4,2 Prozent).

Steigende Preise für Eigentumswohnungen in Nürnberg, Fürth und Erlangen

Die Münchner haben eine geringere Erhöhung - bei allerdings sowieso schon sehr hohen Quadratmeterpreisen: In der Landeshauptstadt stieg der Quadratmeterpreis von 7949 auf 8165 Euro. Das bedeutet ein Plus von 2,7 Prozent. Das geht aus einer Auswertung des Portals Immowelt für deutsche Großstädte hervor.

„Trotz der jüngsten Anstiege profitieren Kaufinteressenten in vielen Großstädten nach wie vor von niedrigeren Preisen als am bisherigen Höchststand im Sommer 2022. Zudem haben sich die finanziellen Spielräume vieler Haushalte zuletzt angesichts gestiegener Reallöhne verbessert“, schreibt Immowelt in einer aktuellen Pressemitteilung. Gleichzeitig spreche wenig dafür, dass sich durch Abwarten bessere Bedingungen ergeben: Der Neubau bleibe demnach hinter dem Bedarf zurück, was für fortgesetzte Preisanstiege sorge dürfte, und auch bei den Bauzinsen sei kurzfristig keine Entlastung zu erwarten.