
Das Sportunternehmen Puma hat sich laut einer Pressemitteilung einen zusätzlichen Finanzierungsrahmen von mehr als 600 Millionen Euro gesichert, bestehend aus einer Fazilität in Höhe von 500 Millionen Euro und zusätzlichen bestätigten Kreditlinien in Höhe von 108 Millionen Euro. Puma verfügt bereits über einen Kreditrahmen (revolvierende Kreditfazilität) in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Mit den neuen zusätzlichen Finanzierungen kann Puma diesen bestehenden Kredit weniger stark beanspruchen. „Dadurch sind wir finanziell breiter aufgestellt und können flexibler handeln“, schreibt die Pressestelle aus Herzogenaurach.
Bei einer Fazilität handelt es sich um eine flexible Finanzierung: Puma legt mit der Bank, in diesem Fall Santander Corporate & Investment Banking, vertraglich fest, Kredite bei Bedarf bis zu einer bestimmten Höhe aufzunehmen beziehungsweise abzurufen.
Puma befindet sich seit einiger Zeit in der Krise: Im dritten Quartal sanken die Umsätze währungsbereinigt um mehr als zehn Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro. Ebenfalls im dritten Quartal machte es Verluste von 62 Millionen Euro. Arthur Hoeld, seit Juli auf dem Posten des Vorstandsvorsitzenden, muss sparen und will Arbeitsplätze abbauen. Eine neue Strategie soll helfen, 2027 wieder zu wachsen.

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