Herzogenaurach - Der Herzogenauracher Autozulieferer Schaeffler will sich breiter aufstellen. Das Interesse am Rüstungsgeschäft ist bekannt. Überraschend wirkt nun eine Partnerschaft mit dem Deutschen Skiverband. Doch es gibt eine Verbindung zum Sport im Schnee.
18.09.2025 16:01 Uhr

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler öffnet sich immer wieder für neue Einsatzbereiche - zuletzt vor allem aufgrund der Krise in der Automobilbranche. Gerade erst wurde bekannt, dass die Entscheidung zu einem größeren Einstieg in die Rüstungsbranche gefallen ist. Das war nicht ganz überraschend. Doch nun kommt auch noch der Skisport ins Spiel: Wie das Unternehmen mitteilt, ist Schaeffler jetzt Technologiepartner des Deutschen Skiverbands (DSV).

Der Sprung auf die Skipiste wirkt auf den ersten Blick etwas kurios, doch es gibt Gemeinsamkeiten zwischen Schaefflers bisherigen Geschäftsfeldern und dem Sport im Schnee: Es geht um das Wissen im Bereich Bewegung und Reibung. Im Mittelpunkt stehen nun unter anderem Materialentwicklung und neuartige Beschichtungssysteme für Ski in Bereichen wie Biathlon, Langlauf, Skispringen oder Alpin. „Schaeffler verfügt über ein sehr breites technologisches Know-how im Bereich der Bewegungstechnologien, sowohl in Anwendungen als auch in Grundlagen“, erklärt Uwe Wagner, Vorstand für Forschung und Entwicklung.

Das Verständnis für die Zusammenhänge von Bewegung, Reibung und Beschichtungen in unterschiedlichen Systemen ermöglicht es dem Unternehmen nun, „auch die Technologie für den Ski-Spitzensport weiterzuentwickeln, um so die dort erbrachten Höchstleistungen noch weiter zu verbessern“, teilt Wagner mit. „Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit dem DSV und viele gemeinsame Erfolge im Wintersport.“