
Hoher Sachschaden, große Behinderungen, aber glücklicherweise keine Verletzten. Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde am Mittwochmorgen, 13. August, auf die A9 gerufen.
Gegen 5.30 Uhr platzte bei einem mit 22 Tonnen Betonplatten und Eisenträgern beladenem Sattelschlepper in Fahrtrichtung Süden, kurz nach dem Ende einer Baustelle in Höhe der Ausfahrt Hilpoltstein, der linke vordere Reifen. Der Lkw aus dem Ilm-Kreis geriet nach Informationen der Verkehrspolizei Feucht auf die linke Spur, krachte in die Mittelschutzplanke und beschädigte diese auf eine Länge von 100 Meter massiv. Der Tank des Sattelschleppers riss auf, eine größere Mengel Diesel lief aus.
Der Fahrer des Sattelschleppers kam mit dem Schrecken davon. Auf der Gegenfahrbahn wurde ein Audi durch umherfliegende Fahrzeugteile getroffen. Das Auto musste abgeschleppt werden. Mindestens zwei weitere Pkw wurden ebenfalls beschädigt.
Die Feuerwehren Meckenhausen und Hilpoltstein sicherten die Unfallstelle und banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe. Auch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Greding und des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg waren vor Ort. Der Schaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
A9 war in Höhe von Hilpoltstein für eine halbe Stunde komplett gesperrt
Für etwa 30 Minuten musste die A9 in beiden Richtungen komplett gesperrt werden. Danach ging es in Richtung Norden wieder ohne Einschränkungen weiter. Richtung Süden blieben während der Bergung des Sattelschleppers aber zwei Spuren stundenlang gesperrt. Es kam es zu großen Verkehrsbehinderungen.
Der Artikel wurde um 10.22 Uhr aktualisiert.
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