
Bei einer Buskontrolle an der tschechischen Grenze bei Waidhaus wurden bereits am Wochenende zwölf Schmuggelwelpen konfisziert und ins Nürnberger Tierheim gebracht. „Ohne Licht, Futter oder Wasser“ seien die kleinen Pudel im Gepäck geschleust worden, die Einrichtung ist entsetzt - so, wie viele, die das Schicksal der Tiere berührt hat. Nun gibt es schlechte Neuigkeiten rund um die Welpen.
„Es ist das, wovor wir uns alle gefürchtet und gehofft haben, dass es nicht passiert, eingetreten. Die Welpen sind Parvovirose-positiv“, schreibt das Tierheim auf Facebook. Die hoch ansteckende Viruserkrankung betrifft vor allem Hunde und Katzen und kann gerade bei ungeimpften Welpen lebensbedrohlich sein. Die Symptome sind Erbrechen, blutiger Durchfall und Fieber. Einigen der Pudelwelpen, so das Tierheim weiter, gehe es auch „gar nicht gut“, sie müssen „unter anderem zugefüttert werden“.
Tierheim ärgert sich: „Ihr seid der Grund, warum Welpenhandel noch so boomt“
Der Fall zeigt, wie grausam und tierschutzverachtend die Schmuggeltransporte sind. Das Tierheim ärgert sich auch über mehrere Anfragen, ob die Hunde zu haben seien - gerne auch gegen Geld. Die Ehrenamtlichen werden deutlich: „Ihr seid der Grund dafür, warum der Welpenhandel immer noch so boomt.“
Wer wirklich helfen wolle, der könne insbesondere Bettlaken, Bettwäsche und Handtücher im Tierheim vorbeibringen - oder finanziell bei den Tierarztkosten unterstützen. Ansonsten brauche es derzeit vor allem „gedrückte Daumen und Pfoten“ für das Schicksal der zwölf Welpen.
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