Zum Verlieben: Diese Vierbeiner aus dem Nürnberger Tierheim suchen ein schönes Zuhause
Im Nürnberger Tierheim, Stadenstraße 90, warten viele Vier- und Zweibeiner auf Menschen, die ihnen ein liebevolles Zuhause geben. Wir stellen hier Hunde, Katzen, Vögel und Nager vor, die sich auf Ihren Besuch freuen. Kontakt unter Tel. (0911) 919890.

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1/27 - Filou ist einfach nur lieb. Der zweijährige Kater wurde im Tierheim abgegeben, weil sich das bereits vorhandene Tier vor ihm gefürchtet hat. Er ist sehr verschmust und verspielt, aber bei Artgenossen zeigt er sich dominant, deswegen sollte er Einzelprinz sein, empfiehlt das Tierheim. Da Filou anfangs recht schüchtern bis panisch reagiert, sollten die Kinder im neuen Zuhause bereits größer sein. Er braucht Freigang. Wer hat einen Katzenkorb frei? © Nadja Borchert / Tierheim Nürnberg

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2/27 - Für Kater Charlie-Sumo hat leider das Geld nicht gereicht, seine Besitzerin hat den dreijährigen Kater schweren Herzens „aus finanziellen Gründen“ im Tierheim abgegeben, heißt es. Er wartet schon seit November 2025 dort. Die Mitarbeiter beschreiben Charlie-Sumo als „sehr niedlich und verschmust“. Zugleich frisst er gerne - und das ist ein Problem. Der Kater darf nur Pferd essen, er leidet unter chronischem Brech-Durchfall. Aufgrund seiner Erkrankung braucht der Vierbeiner ein Zuhause mit gesichertem Freigang, damit er kein anderes Futter erwischt. Kinder sollten schon größer sein, mit Hunden käme es auf einen Versuch an. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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3/27 - Charlie, ein Mischling, wurde von seinem Besitzer geschlagen. Das haben aufmerksame Menschen zum Glück beobachtet und die Polizei gerufen. Diese holten Charlie aus der Wohnung und er wurde ins Tierheim gebracht. Das war im Dezember 2025. Der einjährige Rüde ist temperamentvoll und braucht noch Erziehung. Diese sollte allerdings nicht autoritär sein, sondern feinfühlig und konsequent, informieren die Tierpfleger. „Wird man grob mit ihm, reagiert er ungehalten - vermutlich aufgrund seiner Vergangenheit.“ In seinem früheren Zuhause hat man sich seiner nicht angenommen, der Vierbeiner muss noch einiges lernen. Für ihn werden einfühlsame Menschen mit Hundeerfahrung gesucht, Kinder im Haushalt sollten schon im Teenageralter sein. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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4/27 - Winny ist ein vier Jahre altes Widderkaninchen und schaut etwas schüchtern in die Kamera. Dabei ist sie bei Artgenossen eher dominant, bei Menschen jedoch scheu. Ein ruhigeres Zuhause wäre deshalb von Vorteil. Die Kaninchendame wurde vergangenen September im Stadtgebiet gefunden und nie vermisst. Nun wünscht sich ein Zuhause mit einem Partnertier. Leider ist Winny ein Widderkaninchen und damit eine Qualzucht. Ihre Ohren müssen regelmäßig kontrolliert und eventuell auch gespült werden. Wer gibt ihr ein Zuhause? © Tierheim Nürnberg

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5/27 - Krampus frisst gerne Petersilie. Der einjährige Zwergwidder wartet schon seit Dezember im Tierheim. Das Schlappohr ist sowohl mit Menschen frech als auch mit anderen Kaninchen und sehr neugierig, heißt es. Die Tierpfleger nennen Krampus augenzwinkernd „einen echten Ausbrecherkönig“. Widderkaninchen sind eine Qualzucht. Und so müssen seine Ohren und Backenzähne regelmäßig kontrolliert oder gespült werden. Kinder im neuen Zuhause sollten schon etwas größer sein. Krampus sucht ein Zuhause bei einem Partnertier in artgerechter Haltung, bei dem er der Chef sein darf. © Tierheim Nürnberg

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6/27 - Für die elfjährige Luci werden tiererfahrene Menschen gesucht, denn sie hat - typisch Katze - ihren eigenen Kopf. Die hübsche Mieze ist bereits vermittelt worden, kam aber wegen Überforderung zurück, heißt es. Die Seniorin möchte Freigang. Sie ist keine typische Schmusekatze, die Mieze kommt von alleine, wenn sie Streicheleinheiten möchte. Wenn ihr etwas nicht passt, teilt sie schon mal mit der Pfote aus. Auch mag sie es nicht, hochgehoben zu werden. Sie findet es besser, Boden unter ihren vier Pfoten zu haben. Wer kann es ihr verdenken? Luci braucht Zeit, um einen in ihr Herz zu schließen, dann zeigt sie sich von ihrer lieben Seite und kann sehr redselig werden. Die Mieze braucht Medikamente für die Schilddrüse. © Tierheim Nürnberg

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7/27 - Lustig, lieb, lebhaft - das ist Maggeroni. Der dreijährige Rüde, ein Labrador-Mix, landete im Tierheim, weil seine Besitzer mit ihm überfordert waren, heißt es. Dort zeigt er sich als lustiger Hund, der aber noch etwas Erziehung braucht, berichten die Tierpfleger. Maggeroni ist stubenrein. Er möchte geistig und körperlich ausgelastet werden. Hündinnen mag er, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Der Vierbeiner muss noch lernen, alleine zu bleiben. Kleine Kinder sollten nicht im neuen Zuhause sein, mit Nachwuchs ab Teenageralter hat er kein Problem - auch mit Katzen nicht. „Anfangs zeigte sich Maggeroni bei uns sehr unsicher“, so die Mitarbeiter, er braucht Menschen mit Hundeverstand. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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8/27 - Mit großen Augen schaut Rhea in die Kamera. Die fünfjährige Katze wartet seit Dezember auf ihr großes Glück. Sie wurde im Stadtgebiet gefunden, niemand hat sie vermisst. Warum sie vermutlich niemand gesucht hat, „das wussten wir nach einigen Untersuchungen“, sagt eine Tierpflegerin. Rhea braucht Medikamente für die Bauchspeicheldrüse. Zudem wurde die Wohnungskatze positiv auf das feline Coronavirus (FCoV) getestet; es ist weit verbreitet und verursacht bei den meisten Miezen keine oder milde Symptome. Die Pfleger informieren gerne. Rhea mag keine anderen Katzen, auch Kleinkinder sollten nicht im neuen Zuhause leben. Katzentypisch entscheidet sie gerne selbst, wann sie zum Schmusen kommt. Rhea wünscht sich ein Zuhause mit vernetztem Balkon. © Lea Ambach

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9/27 - Calido stammt aus einer schlechten Haltung, sein Besitzer hat sich nicht um ihn gekümmert, zum Fressen gab es nur Karotten. Bei seiner Ankunft im Februar war das Chinchilla-Männchen unterernährt und hatte struppiges Fell. Im Tierheim wurde das zwei Jahre alte Tier liebevoll aufgepäppelt, mittlerweile geht es ihm wieder viel besser. Nun wird ein neues Zuhause für Calido gesucht - mit Artgenossen, Sandbad, Schlafhäuschen und allem, was zum Chinchillaleben dazugehört. Vermutlich aufgrund seiner Vergangenheit zeigt er sich anfangs etwas ängstlich und braucht Zeit zum Eingewöhnen. Dann ist er aber „sehr nett und süß“, heißt es. Calido wird nur in artgerechte Haltung mit Partnertier vermittelt. © Lea Ambach

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10/27 - Kalle, ein sechsjähriger Mischling, wurde „aus Überforderung“, so heißt es, in der Einrichtung in Erlenstegen abgegeben. „Der Rüde ist mit seinen Menschen sehr nett, kann aber auch wachsam sein“, sagen die Tierpfleger über ihn. Kalle ist eher ein Einzelgänger und legt keinen Wert auf Artgenossen in seinem neuen Zuhause. Hündinnen mag er, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Kalle fährt gut im Bus und in der Bahn mit und hat auch gelernt, alleine zu bleiben. Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Der temperamentvolle Rüde möchte beschäftigt werden und spielt gerne, wissen die Mitarbeiter. Sie suchen für ihn jemanden, der bereits Erfahrung mit Hunden hat. © Tierheim Nürnberg

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11/27 - Scooby ist ein dreijähriger Mischling, der schon einiges in seinem Hundeleben mitmachen musste. Der putzige Rüde stammt aus schlechter Haltung. Nun ist er zum zweiten Mal im Tierheim gelandet, doch daran trägt Scooby keine Schuld. „Leider ist seine Vermittlung schief gegangen“, heißt es aus dem Tierheim. „Egal, wie viel wir kontrollieren, man kann den Menschen leider nur vor den Kopf schauen.“ Die Leidtragenden dabei sind immer die Tiere. Scooby ist anfangs etwas unsicher und skeptisch, dann aber mit seinen Menschen nett und verspielt. Er braucht noch etwas Erziehung - gerade draußen beim Gassi gehen - und endlich ein liebevolles Zuhause. © Tierheim Nürnberg

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12/27 - Die sechs Kaninchen sind zehn Monate alt. Sie suchen gemeinsam, paarweise, zu dritt oder auch einzeln, wenn ein Partnertier vorhanden ist, ein artgerechtes Zuhause. Fünf der Kaninchen sind Geschwister. Die drei Weibchen und zwei Männchen sind anfangs etwas ängstlich und schreckhaft, dann aber neugierig. Ihr neues Zuhause sollte deshalb etwas ruhiger sein. Es handelt sich um Angora-Teddy-Mix-Kaninchen, deshalb ist nur eine Innenhaltung möglich. Außerdem muss ihr Fell regelmäßig gebürstet und geschert werden. Der Sechste im Bunde ist Zwergwidder Undertaker. „Er ist ein nettes Kaninchen, manchmal auch ein kleiner Frechdachs“, so die Tierpfleger. Seine Schlappohren müssen regelmäßig kontrolliert und gespült werden. © Tierheim Nürnberg

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13/27 - Herbert hatte keinen guten Start ins Hundeleben, der fünfjährige Rüde stammt aus schlechter Haltung. „Er ist ein sehr netter Kangal“, erzählt ein Mitarbeiter, der sich mit Artgenossen versteht. „An der Leine pöbelt er manchmal, man sollte deshalb die nötige Kraft haben, ihn zu halten.“ Der sanfte Riese wird nicht in eine reine Außenhaltung vermittelt. Herbert ist stubenrein und kann vermutlich alleine bleiben. Er wünscht sich ein Zuhause mit Garten, „da er auch bei uns viel im Außenbereich seines Zwingers liegt“, so ein Tierpfleger. Kinder im Haushalt sollten schon größer sein und seine neuen Besitzer sollten Hundeverstand mitbringen. Leider hat sich im Tierheim herausgestellt, dass er zwei kaputte Hüften hat und operiert werden muss. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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14/27 - Wer kann diesem treuen Hundeblick widerstehen? Dabei hat der zweijährige Henry, ein Schäferhund-Mix, schon einiges in seinem jungen Hundeleben erlebt. Sein Halter hat ihn kurz vor Weihnachten ausgesetzt, vermuten die Tierheimmitarbeiter. Der Vierbeiner mit dem kecken Schlappohr ist stubenrein, braucht aber noch etwas Erziehung - etwa bei der Leinenführigkeit. „Henry sucht sich seine Menschen aus und übernimmt bei unsicheren Menschen die Führung“, berichten die Tierpfleger. Die neuen Besitzer sollten deshalb Hundeerfahrung mitbringen. Henry kennt den Maulkorb. Für ihn suchen die Mitarbeiter ein neues Zuhause in einem Haus mit Garten im ländlichen Bereich und ohne Kinder. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. © Chiara Chalow
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15/27 - Benny und Sandy, beide elf Jahre alt, haben nur noch sich und hängen sehr aneinander. Bei den beiden Hundesenioren hat das Schicksal hart zugeschlagen. Das geliebte Frauchen ist gestorben, die Erben wollten die Vierbeiner nicht. Und so landeten sie schließlich im Tierheim, sie hocken seit Ende November 2025 dort. Benny und Sandy mögen Artgenossen, auf Katzen im neuen Zuhause legen sie keinen Wert. Sie sind sehr menschenbezogen und haben auch mit Kindern kein Problem. Diese sollten allerdings wissen, wann ältere Tiere ihre Ruhe brauchen. Die Mischlinge haben gelernt, mal alleine zu bleiben. Benny benötigt altersbedingt Herzmedikamente. Die Tierpfleger informieren gerne. Wer schenkt dem lieben Seniorenpaar einen schönen Lebensabend? © Tierheim Nürnberg

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16/27 - „Große Männerliebe“ - heißt es aus dem Tierheim. Die beiden Senegalpapageien Pari (26) und Senator (36) sind aus unterschiedlichen Gründen vor fast einem Jahr in der Einrichtung in Erlenstegen gelandet. Beide haben lange alleine gelebt. Erst haben die Mitarbeiter versucht, getrennt voneinander ein Zuhause für die beiden zu finden. Nachdem das gescheitert ist, sollten die gefiederten Gesellen nicht länger alleine sein: Die Tierpfleger starteten einen Vergesellschaftungsversuch. Trotz vorheriger Einzelhaltung war es Liebe auf den ersten Blick. Die Vögel suchen gemeinsam ein artgerechtes Zuhause. Bei Interesse, bitte melden. Das Tierheim freut sich über eine Mail mit Bildern der Haltung und eine Telefonnummer unter info@tierheim-nuernberg.de © Jennifer Mayer

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17/27 - Dogge Karl hat die Nürnberger Einrichtung von einem anderen Tierheim übernommen. „Der Rüde ist sehr nett mit Menschen und freut sich über Aufmerksamkeit“, berichten die Mitarbeiter. Der sechs Jahre alte Karl mag keine Artgenossen und andere Tiere. Auch Kinder sollten nicht im neuen Zuhause leben. Für den gefleckten Vierbeiner wünschen sich die Mitarbeiter ein ländlicheres Zuhause bei Menschen mit Doggenerfahrung, die mit ihm an seiner Leinenführigkeit arbeiten. Der kastrierte Rüde kennt den Maulkorb und pöbelt draußen auch mal an der Leine. Man sollte also in der Lage sein, ihn halten zu können. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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18/27 - Ori und Lysha (im Bild) sind nach einer Beschlagnahmung des Veterinäramts im Nürnberger Tierheim gelandet. Insgesamt waren es elf Kaninchen in einem katastrophalen Zustand gewesen, drei haben nicht überlebt. Alle Tiere waren abgemagert, ihre Pfoten waren offen und sie hatten hochgradigen Ohrmilbenbefall. Ori und Lysha sind die letzten Kaninchen, die noch ein Zuhause suchen. Die beiden etwa vier Jahre alten Tiere wollen zusammenbleiben. Da beide zu den größeren Kaninchenrassen gehören, brauchen sie dementsprechend auch Platz, am liebsten mit einer Außenhaltung im Sommer. Kinder sollten größer sein, da Lysha zu einer kleinen Diva werden kann. "Ori ist einfach nur nett", sagen die Tierheim-Mitarbeiter. Beide sind sehr menschenbezogen. © Tierheim Nürnberg

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19/27 - Ori (im Bild) und Lysha sind nach einer Beschlagnahmung des Veterinäramts im Nürnberger Tierheim gelandet. Insgesamt waren es elf Kaninchen in einem katastrophalen Zustand gewesen, drei haben nicht überlebt. Alle Tiere waren abgemagert, ihre Pfoten waren offen und sie hatten hochgradigen Ohrmilbenbefall. Ori und Lysha sind die letzten Kaninchen, die noch ein Zuhause suchen. Die beiden etwa vier Jahre alten Tiere wollen zusammenbleiben. Da beide zu den größeren Kaninchenrassen gehören, brauchen sie dementsprechend auch Platz, am liebsten mit einer Außenhaltung im Sommer. Kinder sollten größer sein, da Lysha zu einer kleinen Diva werden kann. "Ori ist einfach nur nett", sagen die Tierheim-Mitarbeiter. Beide sind sehr menschenbezogen © Tierheim Nürnberg

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20/27 - Nimui (hier zu sehen) und Merlin sind im Tierheim abgegeben worden. Die beiden Kakadus suchen ein Zuhause in artgerechter Haltung mit genügend Platz und vogelerfahrenen Menschen. Kakadus prägen sich sehr auf ihre Halter und wenn diese längere Zeit nicht daheim sind, kann das Auswirkungen auf ihre Laune haben. Merlin hat so angefangen anzugreifen, nachdem seine früheren Besitzer länger weg waren. Hier zeigt er sich bisher nicht aggressiv. Die beiden 13-jährigen Vögel sind zwar nicht handzahm, fressen aber aus der Hand. Das Futter ist derzeit zu beachten: Nimui muss zunehmen, Merlin abnehmen. Wer die beiden kennenlernen möchte, darf gerne Bilder von der Unterbringung per E-Mail mit einer Telefonnummer senden. © Birgit Horvath

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21/27 - Nimui und Merlin (im Bild) sind im Tierheim abgegeben worden. Die beiden Kakadus suchen ein Zuhause in artgerechter Haltung mit genügend Platz und vogelerfahrenen Menschen. Kakadus prägen sich sehr auf ihre Halter und wenn diese längere Zeit nicht daheim sind, kann das Auswirkungen auf ihre Laune haben. Merlin hat so angefangen anzugreifen, nachdem seine früheren Besitzer länger weg waren. Hier zeigt er sich bisher nicht aggressiv. Die beiden 13-jährigen Vögel sind zwar nicht handzahm, fressen aber aus der Hand. Das Futter ist derzeit zu beachten: Nimui muss zunehmen, Merlin abnehmen. Wer die beiden kennenlernen möchte, darf gerne Bilder von der Unterbringung per E-Mail mit einer Telefonnummer senden. © Birgit Horvath

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22/27 - Cara, ein Rottweiler, ist erst ein halbes Jahr alt und braucht endlich ein schönes Zuhause. Die junge Hündin stammt aus schlechter Haltung, sie wurde viel zu dünn ihren Besitzern abgenommen. Anfangs ist sie sehr schüchtern bis ängstlich bei Menschen. „Vor allem mit Männern hat sie scheinbar schlechte Erfahrungen gemacht und braucht viel Zeit“, betonen die Tierheimmitarbeiter. Cara kann vermutlich alleine bleiben. Sie tritt draußen mit anderen Hunden dominant auf. Cara braucht Menschen, die Erfahrung mit Hunden haben, die sicher im Umgang sind und sie leiten können. Auch kann sie in eine Familie mit größeren Kindern. In Bayern ist Cara ein Hund der Kategorie zwei, deshalb ist ein Wesenstest vonnöten. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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23/27 - Drei Hamster (Männchen und Weibchen) suchen ein Zuhause. Das Tierheim weist darauf hin, dass es um nachtaktive Tiere handelt. Hamster sind daher nicht unbedingt für Kinder geeignet. Bei einer artgerechten Haltung gibt es einiges zu beachten: Der Käfig sollte mindestens 150 Zentimeter lang sein und eine Breite und Höhe 50 bis 60 Zentimeter haben. Auch brauchen die aktiven Tiere ein Laufrad, das nicht aus Plastik und hinten geschlossen sein muss, sowie mehrere Unterschlupfmöglichkeiten - etwa Röhren, Wurzeln und zernagbares Material wie Papier, unbedruckter Karton, Äste. So sind die kleinen Nager beschäftigt, zudem dienen die Materialien als strukturgebende Elemente zur Anlage künstlicher unterirdische Tunnel und Kammern. © Tierheim Nürnberg

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24/27 - Chapo ist ein geschätzt 1,5 Jahre alter Rottweiler. Der Vierbeiner wurde als angeblicher Fundhund im Tierheim abgegeben, heißt es, im Nachhinein habe sich das jedoch als Lüge herausgestellt. „Leider war man nicht bereit, uns zumindest Informationen über ihn zukommen zu lassen“, bedauern die Mitarbeiter. Sie wissen über Chapo, dass er anfangs misstrauisch ist und Zeit braucht, um sich an fremde Menschen zu gewöhnen. Wenn er jemanden mag, zeigt er sich nett und verschmust. Chapo ist wachsam, stubenrein, verspielt, braucht aber noch etwas Erziehung. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. Als Rottweiler gehört er zu der Kategorie 2 der bayerischen Kampfhundeverordnung und muss einen Wesenstest machen. © Tierheim Nürnberg

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25/27 - Ob langes oder kurzes Fell, einfarbig oder gescheckt: Im Tierheim warten viele samtige Langohren auf ein neues Zuhause! Am liebsten mit Artgenossen und viel Freilauf. Hauptnahrung der Kaninchen ist Heu, dazu ungespritztes "Grünzeug". Sie sollten nicht allein gehalten werden, auch wäre eine ausschließliche Käfighaltung auf keinen Fall artgerecht für die Tiere, die Bewegung brauchen. Es sind Kaninchen für echte Kaninchenfreunde im Hause sowie Kaninchen, die in verantwortungsvolle "Kinderhände" vermittelt werden können. Wer sich über die Haltung und Pflege von Kaninchen informieren möchte, dem sei die Homepage www.kaninchenwiese.de empfohlen. © Tierheim Nürnberg

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26/27 - Seit über vier Jahren sitzt mit kurzen Unterbrechungen der gerade mal sechsjährige Mogli schon im Tierheim. "Leider ist in seinem Leben viel schiefgelaufen", wissen die Tierpfleger. "Schon die ersten Besitzer waren überfordert und haben ihm nicht das Gefühl von Sicherheit gegeben." Mogli braucht mit Menschen mit Hundeerfahrung, die die Führung übernehmen. Bei Fremden ist er anfangs misstrauisch. "Wenn er seinen Menschen jedoch kennt, ist er verspielt und verschmust", so das Tierheim. Der hübsche Vierbeiner mit dem schwarzen Fell und dem treuen Hundeblick kann bis zu vier Stunden alleine bleiben, andere Hunde findet Mogli meistens toll. Am besten wäre eine ruhige Umgebung mit einem geregelten Tagesablauf und wenig Trubel. © Tierheim Nürnberg

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27/27 - Seit Anfang Januar befinden sich einige Zuchttauben in der Einrichtung in Erlenstegen. Sie wurden alle gefunden und leider nie vermisst. Die Vögel suchen nun ein artgerechtes Heim. © Tierheim Nürnberg