
Um die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn zu erleichtern, haben sich Nürnberg und Erlangen auf eine Verschiebung ihrer Stadtgrenzen geeinigt: Drei Flurstücke von insgesamt 21.600 Quadratmetern Größe - das ist ungefähr so viel wie drei Fußballfelder - im Bereich Reutleser Weg wechseln demnach von Erlangen-Tennenlohe nach Großgründlach, das zu Nürnberg gehört.
Nürnbergs Finanzreferent Thorsten Brehm spricht von einem „eher ungewöhnlichen Schritt“, begründet diesen jedoch auf Facebook mit Vereinfachungen bei Genehmigungsverfahren und klaren Zuständigkeiten bei der Realisierung der Stadt-Umland-Bahn, die die beiden Städte und Herzogenaurach verbinden soll.
Konkret geht es um die geplante Haltestelle „Reutleser Straße“ inklusive Park-&-Ride-Anlage und Wendeschleife. Diese solle komplett in Nürnberger Händen liegen, begründet Brehm den Schritt.
Mit dem Bau der Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll 2028 begonnen werden. Fertiggestellt wird der sogenannte L-Ast zwischen den drei Städten nach derzeitigem Planungsstand 2034.
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4 Kommentare
gruendlacher
Die besonders große Parkfläche kommt der besonderen Lage der Haltestelle der
Straßenbahn zugute. Hier sollte nicht nur ein Parkhaus geplant werden sondern
auch zeitgleich gebaut werden . Alle Autofahrer , die z.B. in Tennenlohe von der Autobahn abfahren sollten genügend Parkplätze vorfinden, wenn sie z.B. in die
Nürnberger Altstadt oder zum Stadion wollen. Das werden deutlich einige hundert Stellplätze werden. Die Gastroeinrichtung dient der Versorgung und trägt auch zum Sicherheitsbedürfnis der Parkenden bei.
500 Autoinsassen , die hier umsteigen sind besser als 500 Autos in der Stadt !
25.07.2025 17:25 Uhr