Erlangen/Nürnberg - Die geplante Stadt-Umlauf-Bahn soll einiges verändern: Während das Stadtgebiet von Nürnberg um gut 20.000 Quadratmeter wächst, verliert die Stadt Erlangen Fläche.
29.07.2025 16:21 Uhr

Um die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn zu erleichtern, haben sich Nürnberg und Erlangen auf eine Verschiebung ihrer Stadtgrenzen geeinigt: Drei Flurstücke von insgesamt 21.600 Quadratmetern Größe - das ist ungefähr so viel wie drei Fußballfelder - im Bereich Reutleser Weg wechseln demnach von Erlangen-Tennenlohe nach Großgründlach, das zu Nürnberg gehört.

Nürnbergs Finanzreferent Thorsten Brehm spricht von einem „eher ungewöhnlichen Schritt“, begründet diesen jedoch auf Facebook mit Vereinfachungen bei Genehmigungsverfahren und klaren Zuständigkeiten bei der Realisierung der Stadt-Umland-Bahn, die die beiden Städte und Herzogenaurach verbinden soll.

Konkret geht es um die geplante Haltestelle „Reutleser Straße“ inklusive Park-&-Ride-Anlage und Wendeschleife. Diese solle komplett in Nürnberger Händen liegen, begründet Brehm den Schritt.

Mit dem Bau der Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll 2028 begonnen werden. Fertiggestellt wird der sogenannte L-Ast zwischen den drei Städten nach derzeitigem Planungsstand 2034.


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