Ellingen - Auf der Höhe der Ausfahrt Ellingen-Nord der Bundesstraße 2 herrscht nun Tempo 70. Nach heftigen Überschreitungen hat die Polizei erneut drei Tage lang geblitzt. An einem Tag überschritten mehr als zehn Prozent die Höchstgeschwindigkeit.
30.06.2025 17:28 Uhr

Nach den heftigen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde an der Ausfahrt Ellingen-Nord der Bundesstraße 2 hat die Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Ansbach erneut an drei Tagen Messungen durchgeführt. Die VPI stuft die Beanstandungsquote diesmal als „erfreulich niedrig“ ein.

Die Messstelle durchfuhren an den drei Tagen über 8500 Fahrzeuge, „wobei am Donnerstag und Freitag bei einer Frequenz von durchschnittlich über 600 Fahrzeugen je Stunde deutlich mehr Verkehr zu verzeichnen war als am Samstag“, als in der Zeit zwischen circa 18.30 Uhr und Mitternacht nur knapp 1500 Fahrzeuge die Örtlichkeit passierten, berichtet die VPI.

Kein Führerschein für einen Monat

Bedingt wohl auch durch den starken Verkehr war die Beanstandungsquote am Donnerstag und Freitag mit nur knapp über drei beziehungsweise knapp unter vier Prozent erfreulich niedrig. Insgesamt ergaben sich 250 Verstöße. „Davon etwas weniger als die Hälfte fuhr dennoch so deutlich zu schnell, dass daraus eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige resultierte“, berichtet die VPI weiter.

Sechs Fahrzeugführer überschritten die Grenze zu einem Fahrverbot und müssen nun neben einem Bußgeld von 320 Euro zuzüglich Verfahrenskosten und zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei auch mit einer amtlichen Verwahrung ihres Führerscheins für einen Monat rechnen.

60 km/h zu schnell

Am Samstag bei deutlich weniger Verkehr zeichnete sich ein anderes Bild: 148 von 1470, und damit mehr als zehn Prozent der gemessenen Fahrzeuge, überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit, dabei mit 91 der überwiegende Teil so deutlich, dass mindestens ein Punkt in Flensburg fällig werden wird. Sieben der Messungen ergaben ein Fahrverbot.

„Das schnellste Fahrzeug wurde mit 132 km/h und damit mit mehr als 60 km/h zu schnell gemessen“, schreibt die VPI.