Nürnberg - Von "r" bis "r" - wer diese Regel kennt, fieberte dem September wahrscheinlich bereits entgegen. Der Karpfen gehört zu Franken – gebacken, blau oder geräuchert. Aber nicht bei jedem landet er dann auch auf dem Teller. Wie ist es bei Ihnen?
13.09.2024 15:09 Uhr

Es gibt ihn in blau oder gebacken, gepfeffert oder in Biersoße: Der Karpfen ist von Kopf bis zur knusprigen Flosse ein fränkisches Kulturgut. Und das schon seit rund 1000 Jahren.

Karpfenfreunde erwarten normalerweise sehnsüchtig den September. Denn traditionell erstreckt sich die Karpfensaison über alle Monate mit "r" – sie hat also bereits Anfang September begonnen. Diese Regel geht auf die Zeiten ohne Kühlmöglichkeiten zurück, weil der Transport des Karpfens bei hohen Temperaturen, wie es in den Sommermonaten üblich ist, lange Zeit nicht möglich war.

In den Monaten mit "r" pilgern Karpfen-Fans zu Gaststätten in den fränkischen Weiher-Gegenden. Aber allzu weit müssen Karpfenfreunde nicht fahren: Auch in den größeren Städten unserer Region bieten Lokale die "fränkische Delikatesse" in verschiedensten Varianten an.

Freuen sie sich auf die Karpfensaison? Oder kommt bei Ihnen dieser Fisch nicht auf den Teller? Stimmen Sie ab oder schreiben Sie einen Kommentar.