Nürnberg - Wie geht es weiter ohne Verbrennungsmotor? Das Nürnberger Bosch-Werk und neun weitere Standorte fordern auf einer gleichzeitigen Betriebsversammlung am Dienstag eine Auskunft der Konzernzentrale. Diese verwehrt der Presse den Zugang zur Versammlung.
28.02.2023 14:48 Uhr

Die größte Sorge vieler Betriebsräte ist schon seit Jahren bekannt: Es fehlt eine klare Ansage der Stuttgarter Konzernzentrale, wie es weitergehen soll, wenn das Aus des Verbrennungsmotors näher rückt. Denn viele Bosch-Werke hängen als Autozulieferer stark an dieser Technologie. Das gilt insbesondere für Nürnberg, Bamberg und acht weitere Standorte, die nun zeitgleich zur Betriebsversammlung laden.

Bamberg soll künftig stark auf das Thema Wasserstoff setzen - was das für die Beschäftigtenzahlen bedeutet, ist aber noch offen. Für Nürnberg ist seitens der Stuttgarter Zentrale noch nicht einmal eine Idee bekannt, worauf man künftig setzen sollte. Ein Ersatz für die bisherigen Hauptprodukte wie Hochdruckpumpen zur Benzin-Direkteinspritzung ist nicht in Sicht.