
Die größte Sorge vieler Betriebsräte ist schon seit Jahren bekannt: Es fehlt eine klare Ansage der Stuttgarter Konzernzentrale, wie es weitergehen soll, wenn das Aus des Verbrennungsmotors näher rückt. Denn viele Bosch-Werke hängen als Autozulieferer stark an dieser Technologie. Das gilt insbesondere für Nürnberg, Bamberg und acht weitere Standorte, die nun zeitgleich zur Betriebsversammlung laden.
Bamberg soll künftig stark auf das Thema Wasserstoff setzen - was das für die Beschäftigtenzahlen bedeutet, ist aber noch offen. Für Nürnberg ist seitens der Stuttgarter Zentrale noch nicht einmal eine Idee bekannt, worauf man künftig setzen sollte. Ein Ersatz für die bisherigen Hauptprodukte wie Hochdruckpumpen zur Benzin-Direkteinspritzung ist nicht in Sicht.


3 Kommentare
Micheli
Es handelte sich nicht um geschaltete Werbung, sondern um einen redaktionellen Artikel, in dem Rabatte des japanischen Werkzeugvertreibers Makita von einem ihrer Redakteure eine ganze Seite lang angepriesen wurden. Was muß ein Unternehmen machen, um derart herausgekehrt zu werden?
01.03.2023 18:45 Uhr