
FORCHHEIM - Eigentlich war es nur eine Formsache: Der Stadtrat sollte in seiner jüngsten Sitzung den Vorentwurf für den Bebauungsplan fürs Jahn-Gelände billigen (das in Zukunft "Philosophenviertel" heißen soll), damit er in die Bürgerbeteiligung gehen kann. Doch dann hub Karl-Heinz Fleckenstein zu einer längeren Rede an.
4 Kommentare
Renegate
Hier entsteht d a s Ghetto der Zukunft. Dabei hat sich der Bauplaner weder an die Vorgaben der bayr. Bauverordnung gehalten, noch mit offenen Karten gespielt. Die Einspruchsfrist für alle Bürger endet am 18.05.2018.
6-7 stöckige Wohnblocks werden der Innenstadt die Luft zum Atmen nehmen, geschweige denn von der Verkehrs- und Parkbelastung in den umliegenden Strrassen. Hier ist eine deutliche Reduzierung der Geschosshöhen und die bauamtlich vorgegebenen Grün- und Spielflächen einzufordern.
Die Schultheiss-Gruppe, die hinter dem ganzen Vorhaben steckt hat ja seit Mitte 2017 einen absolut schlechten Ruf.
Siehe dazu den Artikel der NN:
Nürnbergs OB rüffelt Bauträger
Maly ist befremdet über die Methoden der Schultheiß Projektentwicklung AG - 19.08.2017 15:22 Uhr
NÜRNBERG - Flächen sind rar, Bauträger konkurrieren um jeden Quadratmeter. Die Schultheiß Projektentwicklung AG kämpft offenbar mit besonders harten Bandagen und hat sich dafür keinen Geringeren als den ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein ins Boot geholt. OB Ulrich Maly spricht von "inakzeptablem Geschäftsgebaren". Schultheiß räumt Fehler ein.
08.05.2018 10:47 Uhr