Eine Nürnberger Besonderheit: Ein unterirdisches Tunnelsystem verbindet Gefängnis und Gericht. Hier unten folgt Tür auf Tür – eine notwendige Sicherheitsmaßnahme. Ein Fluchtversuch wäre zwecklos: Die Gänge führen zu den Betrieben, zur Wäscherei und zur Krankenabteilung – aber nicht herunter vom Gelände.
1/10 - Wer diesen Weg gehen muss, hat seine Freiheit verloren: Ein unterirdisches Tunnelsystem verbindet Gefängnis und Gericht in Nürnberg. © Horst Linke
2/10 - Wir sind in der Unterwelt der JVA unterwegs. Hier unten folgen Tür auf Tür – eine notwendige Sicherheitsmaßnahme. Ein Fluchtversuch über die Tunnel wäre zwecklos: Die gut vier Meter breiten, unterirdischen Gänge führen zu den Betrieben, zur Wäscherei und zur Krankenabteilung – aber nicht herunter vom Gelände. © Stefan Hippel
3/10 - 290 Strafgefangene rücken nach und nach zur Arbeit aus. Sie laufen, flankiert von sogenannten Betriebsbeamten, durch die Tunnel im Keller und begeben sich in kleinen Gruppen zu ihren Arbeitsstätten. © Horst Linke
4/10 - Eine Nürnberger Besonderheit: Dank der Nachbarschaft von Gefängnis und Gericht sind die Gebäude unterirdisch verbunden. © Stefan Hippel
5/10 - Am Übergang steht ein Metalldetektor: Mit Hilfe der Detektoren wird in den Katakomben kontrolliert, ob die Gefangenen "unerlaubte Gegenstände" besitzen – nach ihrem Arbeitstag in der Schlosserei etwa eine Zange oder einen Schraubenzieher einstecken haben. © Stefan Hippel
6/10 - Wer einfährt, wird fotografiert. Und weil nicht jeder nach einer Verurteilung freiwillig zur Haft antritt, einige betrunken sind oder unter Drogen stehen, gibt es auch beim Aufnahmegespräch nichts, was es nicht gibt, heißt es in der JVA. © Stefan Hippel
7/10 - Trotz ihrer Größe von fast 300 Quadratmetern platzt die Asservatenkammer im Keller des Justizgebäudes schier aus allen Nähten: Ermittelt die Staatsanwaltschaft, werden Beweismittel sichergestellt — in den Regalen der Halle stapeln sich die Verwahrstücke. © Stefan Hippel
8/10 - Recht echt wirkt das Spielzeuggewehr, und eine selbst gebaute Kartoffelkanone sieht auch Ingrid Jackson, Leiterin der Asservatenkammer, erstmals. © Stefan Hippel
9/10 - Das Zellengefängnis Nürnberg wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut, heute wird es nur noch als Filmkulisse genutzt. © Stefan Hippel
10/10 - Noch befindet sich im Keller des historischen Gebäudes die Kleiderkammer, dort werden die Habseligkeiten der Gefangenen aufbewahrt. Die JVA hofft auf einen Neubau. © Stefan Hippel