Roth - Helmfried von Lüttichau mit zweitem Programm „Weil’s raus muss“ am 5. Dezember in der Kulturfabrik.
06.11.2026 18:45 Uhr

Helmfried von Lüttichau präsentiert sein zweites Programm am 5. Dezember in der Kulturfabrik. Das Programm trägt den Titel „Weil’s raus muss“. Von Lüttichau ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Lyriker, der 1956 in Hannover geboren wurde. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Johannes Staller in der Serie „Hubert und Staller“. Darüber hinaus spielte er in „Der letzte Bulle“ und „Wickie und die starken Männer“ mit.

Nach über 200 Shows in Deutschland und Österreich mit seinem ersten Programm folgt nun die Fortsetzung seiner künstlerischen Arbeit. Von Lüttichau befasst sich in seinem neuen Programm mit verschiedenen Lebensthemen. Er wird Geschichten über das Leben, die Liebe und das Altern erzählen und dabei seine Gedanken und Gefühle offenbaren. Dabei arbeitet er mit unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen.

Das Programm beinhaltet laut einer Pressemitteilung der Kulturfabrik Roth neue Lieder, darunter ein Stück mit dem Titel „Wenn ich lache“. Von Lüttichau sortiert tausend Gedanken für sein zweites Programm – zwischen Schlagern der 1970er und Protestsongs.

Der Auftritt kombiniert ernsthafte Momente mit ausgelassenen und alberne Sequenzen, die gleichermaßen nachdenkliche Töne aufgreifen. Von Lüttichau beschreibt die Herausforderung beim zweiten Programm als bedeutsam. Im Gegensatz zum ersten Programm, bei dem man sein ganzes Leben Zeit habe, müsse beim zweiten alles schnell gehen.

Diese Eile führe häufig zu Fehlern, wie der Künstler selbstkritisch anmerkt. Tausend Ideen, Gedanken und Melodien beschäftigen den Ü60-Künstler dabei. Die zentrale Frage lautet für ihn: Wie ordne ich dieses Chaos? Beim Spielen bleibt etwas beim Publikum hängen, prognostiziert die Kulturfabrik. Mit Neugier und der Freude am Spielen versucht er, diesen Herausforderungen zu begegnen. Hauptsache ist für ihn, dass am Ende etwas bleibt, was beim Publikum nachklingt und wirkt.