
Der aus dem Landkreis Forchheim stammende Musiker und Produzent Simon Michael ist vom Forum Kultur zum „Künstler der Metropolregion Nürnberg“ im November ernannt worden. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Damit würdigt die regionale Initiative einen Künstler, der internationale Erfolge mit regionalem Engagement verbindet.
Der 1984 geborene Schlagzeuger, Produzent, Komponist und Arrangeur arbeitet unter anderem für die Bands „Subway to Sally“, „Feuerschwanz“ und „Schandmaul“. Mit den von ihm produzierten Feuerschwanz-Alben „Memento Mori“ und „Fegefeuer“ erreichte er jeweils Platz eins der deutschen Albumcharts. Musikalisch bewegt sich Michael zwischen Folk, Mittelalterrock und Metal und ist für aufwendige Produktionen bekannt, bei denen oft mehrere Hundert Audiospuren zum Einsatz kommen.
Seinen Einstieg als Musikproduzent fand er ohne formale Ausbildung. Nach dem Abitur auf dem Herder-Gymnasium Forchheim ging er direkt auf Tour und erarbeitete sich sein Wissen in der Praxis. Trotz mehrerer kommerzieller Erfolge stehen für ihn nach eigenen Angaben die Musik und die kreative Arbeit im Mittelpunkt.
Arbeiten auch fürs Pfalzmuseum Forchheim: Mit der Auszeichnung hebt das Forum Kultur insbesondere Michaels Vielseitigkeit hervor
Als Schlagzeuger von Subway to Sally absolvierte Michael in 21 Jahren rund 1000 Konzerte in Europa sowie in Ländern wie Russland, China und den USA. Parallel dazu blieb er seiner Heimatregion eng verbunden. So produzierte er die Audioinhalte für die Kaiserpfalz-App des Pfalzmuseums Forchheim und engagiert sich im Musikvermittlungsprojekt „BEAT.BAU.STELLE“ des Kulturamts Forchheim, das Jugendlichen einen einfachen Zugang zum digitalen Audio-Producing ermöglicht.
Zu seinen regionalen Projekten zählt außerdem die Produktion des Hörbuchs „Das fliegende Kamel“ mit Paul Maar. Michael betreibt ein eigenes Tonstudio in Ebermannstadt.
Mit der Auszeichnung hebt das Forum Kultur jetzt insbesondere Michaels Vielseitigkeit hervor: Er sei nicht nur ein international erfolgreicher Musikproduzent, sondern bringe sein Können auch in kulturelle Bildungsangebote, Museumsprojekte und die Nachwuchsförderung in der Region ein.



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