Landkreis Roth - Dr. Reinhold erläutert am 11. November Verfahren; die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung nötig.
05.11.2026 10:42 Uhr

Wenn das Kniegelenk durch Verschleiß stark geschädigt ist, kann ein künstliches Gelenk die Lebensqualität verbessern. Doch welche Verfahren und Implantate sind geeignet, welche Rolle spielen Navigation, Robotik und digitale Planung – und wann sind Alternativen sinnvoll? Diese Fragen beantwortet Dr. Reinhold, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Kreisklinik Roth, in einem Vortrag am Mittwoch, 11. November 2026, um 18:00 Uhr im Archäologischen Museum Greding.

Dr. Reinhold vermittelt Grundwissen zur Knieendoprothetik und zeigt auf, dass die Verfahren von Klinik zu Klinik und von Operateur zu Operateur variieren können. Neben modernen Technologien wie Navigation, Robotik und EDV-gestützter Planung kommt dabei der Erfahrung des Operateurs eine zentrale Bedeutung zu: Fingerspitzengefühl für die Bandspannung, die Achsverhältnisse und die sichere Verankerung des Implantats sind entscheidend für ein gutes Ergebnis.

Implantatwahl, Nachbehandlung und mögliche Alternativen

Im Vortrag werden unter anderem die Implantatwahl, mögliche Allergierisiken, die Nachbehandlung und Rehabilitation sowie Alternativen wie gelenknahe Osteotomien oder Teilprothesen beleuchtet. Auch mögliche Komplikationen und das gesundheitspolitische Umfeld kommen zur Sprache. Ziel des Abends ist es, Kniepatienten fundiert und mit einem guten Bauchgefühl auf den Weg zum Arzt ihrer Wahl zu begleiten. Im Anschluss beantwortet Dr. Reinhold alle Fragen des Publikums ausführlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist eine Anmeldung erforderlich unter (09171) 802-555 oder per E-Mail an kurse@kreisklinik-roth.de.