Herzogenaurach/Höchstadt - Der Wohlstand im Großraum Nürnberg fußt auf Arbeitgebern wie Schaeffler. Dank der Jobs dort können sich breite Schichten ein gutes Leben aufbauen. Doch das ändert sich gerade. Und das hat Folgen, kommentiert Manuel Kugler.
Es gerät etwas mit Folgen für unsere Gesellschaft ins Rutschen. Das war schon länger absehbar, aber es wollte niemand wahrhaben. Der Wohlstand, den wir und unsere Kommunen als selbstverständlich und dauerhaft empfunden haben, bröckelt. Er ist gefährdet, weil wir nicht begriffen haben, dass wir neben globalen Herausforderungen selbst etwas dafür tun müssen. Wo ist die Kreativität und Innovation in unseren Betrieben und bei deren Personal? Wenn man jahrzehntelang nur eine Richtung, nämlich aufwärts, gewohnt ist, wenn man nur Forderungen nach höheren Löhnen und nach mehr „work life balance“ gestellt hat, ohne einen Mehrwert dafür zu bieten, wenn man geglaubt hat, es geht immer so weiter und uns wird schon nichts passieren, fällt man jetzt in eine wirtschaftliche Realität, die Konsequenzen aus den „immer höher - immer weiter“ ziehen muss, um nicht total abgehängt zu werden. Wir haben sehr lange davon gelebt, Aufstiegswege mit wenig Gegenleistung als selbstverständlich zu sehen. Zuversicht kann nur erzählt werden, wenn unsere Gesellschaft endlich bereit ist, unter Gerechtigkeitsaspekten auch Nachteile zu akzeptieren. Frei nach Kennedy: was kann ich für mein Land, für die Gesellschaft und für meinen Arbeitgeber tun, um unser aller Wohlstand weiter zu sichern. Dieses Denken benötigen wir dringend!
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Golfmaster
Es gerät etwas mit Folgen für unsere Gesellschaft ins Rutschen. Das war schon länger absehbar, aber es wollte niemand wahrhaben. Der Wohlstand, den wir und unsere Kommunen als selbstverständlich und dauerhaft empfunden haben, bröckelt. Er ist gefährdet, weil wir nicht begriffen haben, dass wir neben globalen Herausforderungen selbst etwas dafür tun müssen. Wo ist die Kreativität und Innovation in unseren Betrieben und bei deren Personal? Wenn man jahrzehntelang nur eine Richtung, nämlich aufwärts, gewohnt ist, wenn man nur Forderungen nach höheren Löhnen und nach mehr „work life balance“ gestellt hat, ohne einen Mehrwert dafür zu bieten, wenn man geglaubt hat, es geht immer so weiter und uns wird schon nichts passieren, fällt man jetzt in eine wirtschaftliche Realität, die Konsequenzen aus den „immer höher - immer weiter“ ziehen muss, um nicht total abgehängt zu werden. Wir haben sehr lange davon gelebt, Aufstiegswege mit wenig Gegenleistung als selbstverständlich zu sehen. Zuversicht kann nur erzählt werden, wenn unsere Gesellschaft endlich bereit ist, unter Gerechtigkeitsaspekten auch Nachteile zu akzeptieren. Frei nach Kennedy: was kann ich für mein Land, für die Gesellschaft und für meinen Arbeitgeber tun, um unser aller Wohlstand weiter zu sichern. Dieses Denken benötigen wir dringend!
04.11.2026 14:23 Uhr