Nürnberg - Einfach in Bus oder Bahn einsteigen, Handy aktivieren und nie zu viel bezahlen: Einige Bundesländer wollen ein digitales Ticket für Gelegenheitsnutzer, doch Bayerns Verkehrsminister und auch der Nürnberger Verkehrsverbund bremsen die Erwartungen.
3 Kommentare
Samoth
Das Deutschlandticket wurde als Abo eingeführt um zumindest konstante Einnahmen zu generieren und Vielfahrern eine dauerhafte Lösung zu bieten. Hier geht es um Verbindungen die auch regelmäßig jenseits des eigenen ÖPNV Betreibers liegen. Gelegenheitsnutzer sind wenn überhaupt dann nur im Bereich eines ÖPNV Betreibers unterwegs. Streifenkartenstempler bei denen man sich überlegen muss, ob der Aufwand für eine deutschlandweite App wirklich einen Ertrag in Form von mehr Fahrten bringt, verglichen mit Apps wie Egon. Was man allerdings man thematisieren könnte: Warum haben wir eigentlich so viele ÖPNV-Anbieter, wenn sie doch angeblich alle defizitär sind. Ich denke, das geht dank der Deutschlandapp auch effizienter. Nur scheint der finanzielle Druck noch zu niedrig zu sein, als dass die kleinen Könige in den Rathäusern der Republik ihr Königreich Nahverkehr zentral aufstellen.
28.10.2026 12:58 Uhr