Lauf - Er war mit 167 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer auf der Hienbergabfahrt unterwegs: Ein 41-jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend auf der A9 in eine Tempokontrolle geraten. Doch dann eskalierte die Situation, zwei Polizisten wurden verletzt.
26.10.2026 14:48 Uhr

Ein 41-Jähriger, der am Sonntag auf der Hienbergabfahrt in eine Tempokontrolle der Polizei geraten war, hat sich bei Lauf zuerst auf dem Standstreifen in seinem Auto eingesperrt und dann Widerstand gegen die Beamten geleistet, die ihn angehalten hatten.

Dabei zogen sich nach Angaben der Feuchter Verkehrspolizeiinspektion zwei Polizisten leichte Verletzungen zu. Einer habe eine Rippenprellung erlitten, der andere sei am Bein verletzt worden. Gegen den 41‑Jährigen wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der Mann war mit Tempo 167 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer in Richtung München unterwegs. Eine Streife wollte ihn bei Schnaittach von der Autobahn lotsen, doch deren Anhalteversuche habe der Mann ignoriert.

Nachdem der 41-Jährige bei Lauf stehen geblieben war und sich weigerte, mit der Polizei zu kommunizieren, sperrte diese die A9. Erst als der Mann die Tür öffnete, gelang es ihr, den Fahrzeugschlüssel „in Verwahrung“ zu nehmen.

Das Kind des 41-Jährigen habe sich während der Aktion im Auto befunden.


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