Roth - Verkaufsausstellung im Glashaus Roth öffnet ihre Tore vom 30. Oktober bis 1. November 2026.
21.10.2026 07:47 Uhr

Das historische Glashaus Roth verwandelt sich für ein langes Wochenende in eine lebendige Galerie für erlesenes Kunsthandwerk. Vom Freitag, 30. Oktober, bis Sonntag, 1. November, präsentieren neun namhafte Künstlerinnen ein beeindruckendes Spektrum kreativer Gestaltung. Wie die Künstler mitteilen, ist die lichtdurchflutete Atmosphäre der ehemaligen Gärtnerei in der Münchener Straße 45 die perfekte Umgebung für den Dialog zwischen Kunst und Raum. Am Freitag und Sonntag ist jeweils von 12 bis 18 Uhr, am Samstag von 12 bis 20 Uhr geöffnet; der Eintritt ist frei.

Neun Künstlerinnen zeigen kunsthandwerkliche Unikate

Die Besucher erwartet ein sorgsam kuratierter Querschnitt aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Porzellan, Flechtkunst und textilem Gestalten. Jedes Stück dokumentiert die handwerkliche Beherrschung des Materials und individuelle Kreativität. In der Ausstellung demonstriert Theresia Asam die Moderne der Flechtkunst, während Beate Baberske anspruchsvolle Textilkunst aus dem Webstuhl zeigt.

Vivian Christlein besticht durch innovatives Textildesign, Barbara Dahm präsentiert ausdrucksstarke, handgefertigte Schmuckstücke und Barbara Dorfner fasziniert mit feinsten Arbeiten aus ihrer Goldschmiede. Zudem setzt Roswitha Madlon Hölle mit archaischer Rauchkeramik und Porzellanschmuck Akzente, Ute Klug zeigt, wie in filigraner Präzision zarte Klöppelspitzen entstehen, Veronika Riedl präsentiert edle Porzellangefäße und Sabine Schricker-Müller bringt verspielte Tonobjekte ein.

Mitmachaktion lädt zum kreativen Gestalten ein

Ein besonderes Highlight der drei Tage ist eine interaktive Mitmachaktion, bei der ein gemeinsames Kunstwerk entsteht: Alle Gäste sind eingeladen, quadratische Porzellan- und Keramikplättchen zu gestalten. Beate Baberske bringt ihren Webstuhl mit und webt die entstandenen kleinen Kunstwerke vor Ort in das Gewebe ein. Ute Klug lässt sich beim traditionellen Spitzenklöppeln über die Schulter schauen und erklärt, wie aus Garn und Stecknadeln eine Spitze entsteht (die Spitzen sind unverkäuflich). Fast alle anderen Unikate können vor Ort erworben werden. Die Kunstschaffenden sind durchgehend anwesend und laden zum Gespräch ein.