
Was bedeutet es, wenn eine Suchterkrankung das eigene Leben bestimmt? Wie kann der Weg zurück in den Alltag gelingen? Und was hilft Betroffenen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln?
Mit der Kinoreihe „Filmriss in Mittelfranken“ laden die Bezirkskliniken Mittelfranken, der Krisendienst Mittelfranken und die Psychosozialen Suchtberatungsstellen auch in diesem Jahr dazu ein, sich auf besondere Weise mit dem Thema Suchterkrankungen auseinanderzusetzen.
An insgesamt acht Veranstaltungsorten in Mittelfranken wird vom 4. November bis 1. Dezember der 2026 veröffentliche französische Film „Die guten und die besseren Tage“ von Elsa Bennett und Hippolyte Dard gezeigt - unter anderem in Schwabach.
Im Anschluss an jede Filmvorführung gibt es bei einer Gesprächsrunde Raum für Austausch und Diskussion. Die Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychologie und Sozialpädagogik greifen zentrale Themen des Films auf, ordnen die dargestellten Situationen fachlich ein und beantworten Fragen aus dem Publikum. Dabei darf es ausdrücklich persönlich werden: Besucherinnen und Besucher können eigene Erfahrungen einbringen, Fragen stellen oder sich gemeinsam über die Inhalte und Eindrücke des Films austauschen. Die Gesprächsrunden sollen informieren, sensibilisieren und zeigen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für Menschen mit Suchterkrankungen und deren Angehörige gibt.
Im Luna-Theater in Schwabach läuft der Film am 1. Dezember um 19.00 Uhr. Die Diskussion wird von Yvonne Fleischmann, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie von der Psychiatrischen Institutsambulanz Roth; Sylvia Freiberger, Dipl. Sozialpädagogin vom Krisendienst Mittelfranken und Markus Brey, Suchttherapeut der Suchtberatung Roth-Schwabach des Diakonischen Werkes Südfranken e.V. gestaltet.
Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.
Info
Weitere Informationen und Termine unter: www.bezirkskliniken-mfr.de/filmriss/
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