Nürnberg - Was tun, wenn die Psyche erkrankt? Drei Ärzte der neuen psychosomatischen Fachklinik Altmühltal beantworten an unserem Expertentelefon in Nürnberg am Dienstag, 13. Oktober, von 16 bis 18 Uhr alle Fragen rund um Depression und chronische Schmerzen.
13.10.2026 11:00 Uhr

Sie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und werden doch immer noch vom Umfeld verharmlost: Depressionen sind mehr als eine vorübergehende Traurigkeit. Betroffene leiden oft unter Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit, sie brauchen professionelle Hilfe. Wie man Depressionen erkennt und behandelt, das ist Thema einer Telefonaktion am Dienstag, 13. Oktober.

Von 16 bis 18 Uhr beantworten drei Mediziner der neuen Psychosomatischen Fachklinik Altmühltal der Bezirkskliniken Mittelfranken nicht nur Fragen rund um dieses Leiden, sie geben auch Auskunft zu dem Umgang mit chronischen Schmerzen und Erschöpfung, unter der viele Patienten mit Long-und Post-Covid leiden. Außerdem sind psychische Beschwerden nach einer Krebserkrankung Thema des Expertentelefons.

Auch eine Krebserkrankung hinterlässt seelische Spuren

Eine Krebserkrankung hinterlasse oft seelische Spuren, auch wenn die medizinische Behandlung abgeschlossen sei, betont Prof. Dr. Imad Maatouk. Der Chefarzt ist Experte für die seelischen Herausforderungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt. Er weiß, dass die Angst vor einem Rückfall oder das schwindende Vertrauen in den eigenen Körper vielen Betroffenen die Rückkehr in Alltag und Beruf erschweren. Eine psychosomatische Therapie könne helfen, die Krankheitserfahrungen zu verarbeiten und einen neuen Umgang mit Ängsten, körperlichen Veränderungen und anhaltenden Belastungen zu finden, so der Mediziner. Maatouk beantwortet Fragen zu diesem Bereich unter der Nummer (09 11) 216 21 96. Er ist aber auch Ansprechpartner, wenn es um das Thema Depression geht.

Expertinnen in Sachen Behandlung und Therapie einer Depression sind aber auch seine beiden Kolleginnen: die Chefärztin Dr. Katharina Grobholz und die Oberärztin Silke Lehmeyer. Grobholz, die unter der Rufnummer (09 11) 216 21 95 zu erreichen ist, hilft zudem bei psychischen Beschwerden im Zusammenhang mit Fatigue und Erschöpfungssyndromen weiter. Chronische Müdigkeit gehört zu den häufigsten Beschwerden bei Long-/Post-Covid. Betroffene fühlen sich anhaltend erschöpft. Sie sind weniger belastbar und können alltägliche Aufgaben nur noch eingeschränkt bewältigen. Auch ausreichend Schlaf ändert daran nichts. Auftreten kann die Fatigue auch als Folge anderer Erkrankungen oder Infektionen.

Auf chronische Schmerzen und die damit verbundenen psychischen Belastungen ist Silke Lehmeyer spezialisiert. Sie weiß: Die Schmerzen sind real – auch dann, wenn sich ihre Stärke oder Dauer nicht vollständig durch körperliche Befunde erklären lässt. Auch hier seien viele Lebensbereiche betroffen. Zudem haben Patienten bereits zahlreiche Arztbesuche, Untersuchungen und Behandlungen hinter sich. Wo und wie sie Hilfe finden, erklärt Lehmeyer unter der Rufnummer (0911) 216 21 97.