
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzten ist es am Donnerstagvormittag, 8. Oktober 2026, auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen-Nord gekommen. Ein Baustellenmitarbeiter wurde dabei von umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen.
Nach Angaben der Verkehrspolizei ereignete sich der Unfall um 9.45 Uhr in einem durch Warnbaken abgesicherten Baustellenbereich in Fahrtrichtung Heilbronn. Dort war zuvor eine Fräsmaschine von einem Tankfahrzeug mit Wasser versorgt worden.
Als der 66 Jahre alte Fahrer des Tankfahrzeugs die Baustelle verlassen wollte, übersah er offenbar einen auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelzug. Beide Fahrzeuge kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrzeugteile umhergeschleudert. Ein Baustellenmitarbeiter wurde dabei am Bein getroffen und verletzt. Der Mann kam zur Behandlung ins Krankenhaus.
Lkw kollidieren im Baustellenbereich der A6 bei Aurach
Während das Tankfahrzeug seine Fahrt fortsetzen konnte, musste der beschädigte Sattelzug abgeschleppt werden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich jedoch schwierig: Durch die Beschädigungen trat ein Teil der Ladung aus. Nach Polizeiangaben handelte es sich dabei um pulverförmige Zitronensäure, die auf die Fahrbahn gelangte.
Wegen des Unfalls und der anschließenden Bergungsarbeiten waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Neben dem Rettungsdienst rückten die Autobahnmeisterei Herrieden sowie die Feuerwehren aus Herrieden, Aurach, Schnelldorf, Weinberg und Wörnitz an.
Die A6 musste während der Arbeiten zeitweise in Fahrtrichtung Heilbronn vollständig gesperrt werden. In der Gegenrichtung, Richtung Nürnberg, war vorübergehend der linke Fahrstreifen gesperrt. Gegen 12 Uhr konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden. Die Verkehrspolizei Ansbach hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
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