
Großer Erfolg für das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim (EGF): Beim Bundesfinale des Schülerwettbewerbs „YES!“ (für „Young Economic Solutions“) hat das Forchheimer EGF-Team den zweiten Platz unter den besten Nachwuchsideengebern Deutschlands erreicht. Mit ihrem Projekt „Engagiert für Gärten mit Früchten“ überzeugten die Forchheimer Gymnasiasten Jury und Mitbewerber mit einem durchdachten Konzept für ein nachhaltiges Lerngarten-Ökosystem.
Zwei Tage lang präsentierten die zehn besten Schülerteams aus ganz Deutschland ihre Ideen in Berlin. Zuvor hatten sie sich bereits bei den Regionalfinalen gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt. Im Bundesfinale mussten die Jugendlichen ihre Vorschläge auf großer Bühne vorstellen, kritisch verteidigen und mit Fachjury sowie anderen Teilnehmern diskutieren.
Besonders erfolgreich schnitt dabei das Team des Ehrenbürg-Gymnasiums ab: Die Forchheimer Schülerinnen und Schüler entwickelten mit „Engagiert für Gärten mit Früchten“ ein Konzept, das Bildung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht die Idee eines Lerngarten-Ökosystems, in dem Menschen verschiedener Altersgruppen praktische Erfahrungen mit Gartenbau, Ernährung und Umweltschutz sammeln können. Mit diesem Ansatz belegte das EGF bundesweit den zweiten Platz.
2000 Euro für das Forchheimer EGF-Team: Wie es jetzt weitergehen könnte
Den Sieg sicherte sich das Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein mit dem Projekt „Energie Flow“, einer Plattform rund um das Thema Mieterstrom und Mietersolar. Auf Rang drei landete die Sankt-Angela-Schule aus Königstein im Taunus mit dem Browser-Add-on „Clear Closet“, das nachhaltigere Kaufentscheidungen unterstützen soll.
Für die junge Forchheimer Mannschaft ist die Auszeichnung ein bemerkenswerter Erfolg. Schließlich fordert der Wettbewerb weit mehr als kreative Ideen. Die Teilnehmenden müssen ihre Konzepte wissenschaftlich fundieren, wirtschaftliche Zusammenhänge berücksichtigen und ihre Vorschläge überzeugend präsentieren. Dass das EGF-Team in diesem anspruchsvollen Umfeld zu den besten drei Schulen Deutschlands zählt, unterstreicht die hohe Qualität der ausgearbeiteten Lösung.
Belohnt wird die Platzierung mit einem sogenannten „Future Founders Retreat“ im Wert von 2000 Euro. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Idee gemeinsam mit Experten weiterzuentwickeln und nächste Umsetzungsschritte zu planen. Die Inhalte werden individuell auf das jeweilige Projekt zugeschnitten.
2026 wurde YES! erstmals von der Deutschen KlimaStiftung organisiert. Gefördert wird der Wettbewerb von der Joachim Herz Stiftung.


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