Nürnberg - 1317 Teilnehmer sparen in zwei Wochen 96,2 Tonnen Kohlendioxid bei Challenge ein.
03.04.2026 13:57 Uhr

Die CO2-Challenge der Metropolregion Nürnberg verzeichnete zwischen 18. Februar und 4. März insgesamt 1317 erfasste Challenges über die Webapp. Die Teilnehmer sparten dabei gemeinsam Kohlendioxid ein. Das Projekt motivierte Menschen während der Fastenzeit, sich mit Klimaschutz im Alltag auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit Ernährung, Mobilität, Energiesparen und Konsum. Sie berechneten ihren persönlichen CO2-Fußabdruck und sparten im Rahmen verschiedener Challenges Emissionen ein.

Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt sich aus den 1317 absolvierten Challenges ein Einsparpotenzial von rund 96,2 Tonnen CO2. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 55 Pkw oder etwa 25 Hin- und Rückflügen zwischen München und New York. „Mit Witz und Denkanstößen laden die Klimaschutzmanager der Metropolregion dazu ein, den eigenen Alltag mal durch eine neue Brille zu sehen“, sagte Britta Walthelm, Geschäftsführerin des Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion sowie Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg. Die CO2-Challenge wolle Lust darauf machen, Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen.

Eine separate Schulchallenge fand in diesem Jahr nicht statt. Unabhängig davon stehen Lehrkräften jedoch weiterhin ganzjährig und kostenfrei Bildungsmaterialien zur Verfügung, die auch außerhalb der Fastenzeit im Unterricht eingesetzt werden können. Sie unterstützen dabei, Klimaschutzthemen zu vermitteln.

Der Stadtrat der Stadt Nürnberg hatte im Juli 2019 anerkannt, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen. Er erklärte Klimaschutz zur zentralen Zukunftsaufgabe. Im Juni 2020 beschloss der Stadtrat außerdem, dass die Stadt die Klimaneutralität der Stadtverwaltung bis 2035 anstrebt. Laut Stadtratsbeschluss vom Mai 2022 strebt die Stadt die gesamtstädtische Klimaneutralität unter Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele bis spätestens 2040 an.