
Rankings sind nicht nur in den Charts beliebt, sondern auch in der Bildungslandschaft. Der Wissenschaftsbetrieb und damit Hochschulen und Universitäten sind ein Ort des Wettbewerbs. Da geht es um die Verteilung von Geldern, Kampf um die klügsten Forschenden und vielversprechendsten Studierenden oder die Anzahl von Zitierungen in wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Der britische Bildungsdienstleister Quacquarelli Symonds erstellt jährlich eines der renommiertesten dieser Rankings. Über die kürzlich veröffentlichte Ausgabe des Fächerrankings, in dem das Unternehmen mit etwa 150 Mitarbeitern über 6273 Universitäten und ihre Fächer weltweit untersucht und anschließend 1908 davon vergleicht, dürfte sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gefreut haben. Die FAU wurde in insgesamt 22 Fächern gelistet und damit in zwei mehr als 2025. Die fränkische Universität ist außerdem in vier von fünf Fachbereichen des Rankings vertreten.
FAU Erlangen-Nürnberg ist national mit sechs Fächern unter den Top 10
Laut Pressemitteilung der FAU sind die Werkstoffwissenschaften (Material Science) wie auch in den Vorjahren international unter den Top 100 vertreten und landen auf Platz 96. Betrachtet man nur die deutschen Hochschulen, liegen einzig das Karlsruher Institut für Technologie, die RWTH Aachen, und die Technischen Universitäten in München, Dresden und Berlin in diesem Bereich vor der größten fränkischen Universität.
Unter die Top 200 international haben es das Chemieingenieurwesen, die Elektrotechnik, der Maschinenbau und die Chemie geschafft. Außerdem liegt die FAU mit den Fächern Physik und Astronomie sowie Archäologie unter den 200 besten Universitäten weltweit. Neu im Ranking und direkt unter den Top 200: das Fach Anatomie und Physiologie auf Rang 161.
Deutschlandweit ist die FAU mit einem Fach mehr als 2025 unter den besten zehn vertreten: Chemieingenieurwesen auf Rang fünf, Elektrotechnik auf Rang sechs, Werkstoffwissenschaften auf Rang sechs, Anatomie und Physiologie auf Rang sieben sowie Maschinenbau auf Rang acht. Chemie ist in diesem Jahr unter die besten zehn gekommen und auf Platz neun gelistet.
So funktioniert das QS Fächerranking 2026
Die insgesamt 55 gelisteten Fächer des Rankings sind aufgeteilt in die fünf Fachbereiche Geisteswissenschaften, Ingenieurswesen und Technologie, Lebenswissenschaften und Medizin, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften & Management. Bei der Beurteilung der Universitäten und ihrer Fächer werden folgende Kategorien betrachtet: Forschungsreputation, internationale Forschungskooperationen, Publikations- und Zitationszahlen sowie das Ansehen der Absolventen bei Arbeitgebern.


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