
Am Mittwoch, 1. April, wählte ein Zeuge gegen 15 Uhr den Polizeinotruf. Bei einem Wohnhaus im Regensburger Norden gebe es eine Bedrohungslage: Ein Mann, der in einem Mehrfamilienhaus in der Konradsiedlung wohnt, hätte einen mit Reinigungsarbeiten beschäftigten Arbeiter mit einer Schusswaffe bedroht und sei anschließend wieder in seine Wohnung zurückgekehrt. Warum der Hausbewohner das getan haben soll, sei noch zu ermitteln.
Auf Grund der vorerst unklaren Bedrohungslage wurden umgehend starke Polizeikräfte in den Regensburger Norden entsandt, teilt die Regensburger Polizei mit. Dort haben die Beamten gegen 15.30 Uhr einen 68-jährigen Hausbewohner festgenommen.
In der Wohnung lag eine Schreckschuss-Waffe
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung haben die Beamten eine so genannte PTB-Waffe, also eine Schreckschuss- oder Reizstoff-Waffe, als Tatmittel sichergestellt. Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Regensburg Nord.
Es habe zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung bestanden, jedoch kam es durch den Polizeieinsatz kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen in der Konradsiedlung.
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