
Lukas Herrmann aus Baiersdorf startete mit einem 17. Platz beim ersten Rennen der Gravel World Series in Turnhout in die neue Saison. Der Radsportler war nach 3,5 Stunden Renndauer bester Deutscher im Pro-Feld und sicherte sich damit bereits die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Herrmann absolvierte das Rennen mit einem Durchschnitt von rund 40 Kilometern pro Stunde.
Gravelrennen sind Radsportwettbewerbe auf unbefestigten Wegen wie Schotterstraßen, Waldwegen oder Feldwegen. Sie gelten als anspruchsvoll, da sie neben Ausdauer auch Fahrtechnik erfordern.
Herrmann kämpft sich nach Schlüsselbeinbruch beim Cyclocross zurück
Der Erfolg ist vor dem Hintergrund der vergangenen Cross-Saison bemerkenswert. Herrmann musste diese kurz vor der Deutschen Meisterschaft verletzungsbedingt beenden, nachdem er sich bei einem Weltcup-Rennen in Belgien einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte.
Der Radsportler wird von seinem Arbeitgeber EPLM AG aus Baiersdorf unterstützt. Das nächste Rennen findet am Wörthersee in Österreich statt.
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