
Jähes Ende eines Ausflugs: Nachdem er in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der A3 und A73 erheblich zu schnell unterwegs war, endete die Fahrt für einen 19-Jährigen und seine Mitfahrer im Stadtgebiet Erlangen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Das teilt die Polizei in ihrem Pressebericht mit.
Der in Mainz wohnhafte 19-jährige Mann fiel einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen in der Nacht von Sonntag auf Montag, 29. auf 30. März, um 1.35 Uhr auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg auf. Der junge Mann fuhr bei erlaubten 100 km/h mit etwa 200 km/h. Auch nachdem die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt wurde, fuhr er unbeeindruckt mit hoher Geschwindigkeit weiter. Am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen wechselte er dann auf die Autobahn A73. Dabei überholte er laut Polizeibericht mehrfach andere Verkehrsteilnehmer auf der Standspur und fuhr auch hier mit annähernd 200 km/h weiter.
Zwei rote Ampeln ignoriert
An der Anschlussstelle Erlangen-Bruck verließ er dann die Autobahn, nicht ohne dann im Stadtgebiet Erlangen noch zweimal rot zeigende Ampeln zu ignorieren. Bei der folgenden Kontrolle durch Polizeibeamte konnte dann festgestellt werden, dass neben dem Fahrer noch vier Mitfahrer im Fahrzeug waren. Diese waren im Alter von 16 bis 18 Jahren. Von einem Mitfahrer erreichten die Polizisten die Mutter telefonisch. Diese erläuterte, dass sich die Gruppe mit einem Mietwagen auf dem Rückweg von einem gemeinsamen Ausflug in den Raum München befand und allen Eltern dies bekannt gewesen sei.
Nachdem bei dem 19-Jährigen zudem auch noch ein aktuelles Fahrverbot besteht - dies ebenfalls schon wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes - wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Die Gruppe durfte ihren Weg dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetzen. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens und Fahrens trotz Fahrverbots eingeleitet.
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