
Seit Anfang März ist der Bahnübergang über die Kreisstraße WUG 22 bei Laubenzedel wieder passierbar. Zuvor war der Übergang monatelang gesperrt gewesen, weil die Deutsche Bahn Signalanlagen und Stellwerkstechnik im Rahmen des sogenannten Schnellläuferprojekts umfangreich umgebaut hat. Viele Menschen, die diesen Weg täglich nutzen, waren darüber sehr erleichtert.
Seit der Öffnung jedoch fahren die Güter- und Personenzüge nur langsam in dem Abschnitt Muhr am See-Gunzenhausen, der direkt an dem Laubenzedler Bahnübergang vorbeiführt. Oft halten die Züge auf der Strecke sogar an und fahren dann erst langsam weiter. Das bedeutet lange Schließzeiten an dem Bahnübergang: Zum Teil müssen Autos, Radfahrer und Spaziergänger bis zu 15 Minuten warten.
Grund ist eine Langsamfahrstelle
Auf Nachfrage des „Altmühl-Boten“ erklärt eine Pressesprecherin der Deutschen Bahn: „Auf der Strecke besteht aktuell eine Langsamfahrstelle aufgrund eines Schienenfehlers. Die Beseitigung erfolgt bis Ende März durch einen Schienenwechsel.“
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